| Allmählich wußte
ich schon nicht mehr, was ich denken sollte. Der Typ, in den
ich mich verliebt hatte, war tot. Der andere, mit dem ich
mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte, hatte gerade
einen neuen Freund gefunden. Außerdem schwirrte da noch
Sabrina rum, mit ihr konnte ich sowieso nicht mithalten. Jens
und Marcus waren auch vergeben. Irgendwie kam es nie zu einer
engen Beziehung und ich zweifelte schon an mir. Ich wollte
aber auch einen Freund haben, den Andeutungen von magnus nach
konnte es auch schon bald soweit sein. Aber wann, wo, wie?
Und vor allem wer? Ich grübelte und grübelte, die
Lösung lag aber eigentlich ganz nah. Der zufall kam mir
zuhilfe.
Für Freitag planten wir eine Kursfete in Biologie. Unser
Leistungskurs stand kurz vor einer Klausur und wir büffelten
uns einen Wolf. Wir brauchten alle ein wenig Ablenkung und
so lud ich kurzerhand alle anderen 19 Jungs und Mädels
zu mir nach hause ein. Jeder sollte etwas mitbringen, und
schnell war vieles organisiert. Von selbstgemachtem Zaziki
über Salate bis zu Schnitzeln und Mettwürstchen
kam einiges zusammen. Ich selbst wollte mich um die Getränke
kümmern, in etwa hatten wir da sowieso alle den gleichen
Geschmack. So kam wir alle zusammen und trafen uns in unserem
Keller. Abgesprochen war, daß Jens und Marcus bei mir
übernachteten, wir waren ja sowieso schon einiges voneinander
gewohnt. Einen Wehmutstropfen allerdings hatte die Sache,
denn Lars war auch dabei. Lars, der mich bei jeder sich bietenden
Gelegenheit mobbte. Aber ich konnte ihn ja auch nicht ausschließen,
in diesen sauren Apfel mußte ich beißen, obwohl
ich eigentlich gar nicht wollte.
Lars, der fiese Typ. Irgendwie mochte ihn keiner so richtig.
Schon sein Tonfall war immer vorwurfsvoll. Wer sich einen
wadenbeißer, einen kläffenden dackel, vorstellt,
der hat genau Lars vor Augen. Schon seit der 9. Klasse hatte
er mich auf dem Kieker, vor allem in Sport. Ich war halt nicht
der allerbeste Turner unter der Sonne, aber wen interessierte
das schon? Dafür konnte ich besser Badminton und Tischtennis
spielen als er, machte aber nie eine große Nummer daraus.
Ich mochte ihn halt nicht, und ihm ging es wohl genauso. Das
waren aber auch schon so ziemlich alle Gemeinsamkeiten zwischen
uns. Und natürlich, es kam ja auch, wie es kommen mußte.
Lars kam, sah und nörgelte als erstes rum. "Wie
sieht denn der Salat aus? Hat da einer reingewichst? Und ey,
Nadja, geile Titten. Zeig mal mehr davon." Er grabschte
nach einer Mettwurst und tunkte sie in das Zaziki. "Boah,
was ist das denn? Soll das etwa nach was schmecken?"
Ich merkte, wie in mir die Wut hochstieg. Die ersten von uns
gingen schon raus aus dem Raum. Lars war echt ein Partykiller.
Er benahm sich wie ein Elefant im Porzellanladen, aber der
Elefant war voll wie Lucy in the Sky of Diamonds. Unsere Lehrerin,
Frau Bräutigam, postierte sich aber erstmal vor Lars.
"Wenn Du nicht auf der Stelle einen Gang runterfährst
und Dich normal verhältst, schmeiße ich Dich persönlich
vor die Tür. Du glaubst doch wohl nicht, daß Du
hier so einen Heckmeck veranstalten kannst". Frau Bräutigam
kam richtig in Fahrt und ich traute meinen Ohren nicht. Sie
schmiß Lars noch ein paar Kommentare an den kopf, die
ich lieber nicht zitiere, das müßte sonst ge-x-t
werden. Lars wußte wohl gar nicht, wie ihm geschah,
so hatte wohl schon lange niemand mehr mit ihm geredet. Auf
jeden Fall wurde er immer kleiner, je länger Frau Bräutigam
auf ihn einredete. Ich staunte Bauklötze, so einfach
war er ruhig zu bekommen? Und ich quälte mich seit jahren
mit ihm rum, ich Blödmann. Manchmal ist man echt zu blöd,
um das einfachste von der Welt zu tun. Zurückschreien...
Nach diesem Beinaheeklat kehrte Gott sei Dank wieder Ruhe
ein. Lars verhielt sich zwar ruhiger, aber ich traute dem
Frieden noch nicht so ganz. Zmal sein Alkoholpegel stieg und
stieg. Jens stubste mich an. "Hofentlich explodiert da
nicht gleich ein Vulkan". Ich zog die Augenbrauen hoch
und zuckte mit den Schultern. Doch es blieb ruhig, so ruhig,
daß Lars kein weiteres Wort sprach. Wahrscheinlich gärte
und brodelte es wirklich in ihm. Denn daran, daß die
Brandrede von Frau Bräutigam etwas bewirkt hatte glaubte
ich nicht.
Um kurz nach Mitternacht kamen meine Eltern herein und waren
nun der Meinung, wir sollten allmählich zum Ende kommen.
Sie wollten auch langsam ihre Ruhe haben und ins Bett gehen.
Wie immer in solchen Momenten brachte Papa den "Verschwindebus"
ins Spiel, aber den brauchten wir gar nicht. Die anderen riefen
ihre Eltern an, und binnen weniger als einer halben Stunde
waren nur noch ich, Jens, Marcus und Lars da. Na super, Lars
konnte seine Eltern nicht erreichen. Innerlich grinste ich,
denn nur einer konnte zu blöd dafür sein, ein handy
zu bedienen. Aber was sollte ich tun, mein Vater wollte ihn
nicht nach Hause bringen, ein Taxi konnte Lars nicht bezahlen
und so angetütelt wie er war konnte ich ihn auch nicht
laufen lassen. Also zuckte ich mit den Schultern, guckte Jens
und Marcus an und schließlich übernachtete Lars
bei mir im Zimmer. Auf der Luftmatratze, neben meinen beiden
Freunden. Er schaffte es noch nicht einmal, seine Hose auszuziehen,
so abgefüllt war er. Vorsichtshalber besorgte ich einen
Eimer, falls der Alk über Nacht raus wollte. Aber als
ich damit ankam, schnarchte Lars schon leise vor sich hin.
Die Jeans hing auf halb sieben um seine Knöchel und Jens
und Marcus grinsten sich an. Dann ließen sie ihn einfach
so liegen und gingen ins Bett. Wir drei waren ja nackt schlafen
gewohnt, und genau das taten wir auch. Wir hatten ja nichts
zu verbergen, jeder Junge hatte ja genau dasselbe zwischen
den Beinen wie wir auch.
Am nächsten Morgen, es war mittlerweile Samstag, wachte
ich davon auf, daß mir Marcus an die Schulter faßte.
Er legte mir schnell einen Finger auf den Mund und zeigte
nach unten. Noch immer schlief da Lars, die Jeans um die
Knöchel und mit freigelegter Boxer. Die Shorts selber
sahen aber anders aus als noch nachts. Da schien aber jemand
einen netten Traum zu haben - oder eine volle Blase. Zumindest
stand da eine 1a Morgenlatte und dehnte den Stoff auf. Ich
konnte schon den behaarten Sack von Lars sehen, so weit
stand die Unterhose ab. Zwischen den Knöpfen hindurch
schimmerte seine dunkelrote Eichel und man sah auch schon
einen kleinen feuchten Flecken genau da, wo sich seine Eichel
befand. Anscheinend war Lars nicht nur mitten in einem erotischen
Traum, da kündigte sich auch ein baldiger Orgasmus
an.

Jens sah die Chance zu einer Rache gekommen. Er checkte kurz
die Lage, prüfte seinen und unsere Teile mit einem schnellen
Blick und schüttelte dann Lars wach. Ganz verschlafen
machte dieser die Augen auf. Sofort legte Jens los. "Ey,
sag mal, biste schwul oder was?" Lars wollte etwas antworten,
da griff ihm aber Jens schon voll zwischen die Beine. Seine
Hand suchte den Beinausschnitt und schlängelte sich in
die Shorts. Wir sahen die Hand unter den knöpfen der
Shorts hochwandern und auch, wie sie sich um den Schwanz von
Lars legte. Dieser wollte zu einem Protest ansetzen, fing
an, mit seinen Armen zu schlagen. Aber Marcus griff ein und
meinte nur, er solle das lieber lassen. Schließlich
hätte Jens ja wohl sein edelstes teil in den Fingern
und das wollte er doch nicht kaputtmachen. Lars überlegte
kurz und gab dann seine Gegenwehr auf.

Nun sah ich, wie sich jens und Marcus um Lars
kümmerten. Bald wand er sich unter den beiden und wehrte
sich sichtlich gegen die aufsteigenden geilen Gefühle.
Jens öffnete die Knöpfe der Shorts und ließ
den Schwanz ins Freie springen. Ein Tropfen Vorsaft hing schon
von der Eichel herunter und landete auf dem Oberschenkel von
Lars. Schnell und hart wurde er gewichst, und auf einmal war
ein tiefer Röhrer zu hören. So brunfte ein Elch,
dachte ich, und schon schoß eine einzige, dafür
aber umso größere, Samenwelle aus dem Loch auf
der Eichel. Jens und Marcus grinsten. Sie hatten es geschafft,
Lars war fertig. Und jetzt hatten sie ihn in der Hand, denn
eines war für Lars vollkommen klar: niemals durfte jemand
davon erfahren, daß er von zwei Schwulen fertiggemacht
wurde und ihm das auch noch Spaß gemacht hatte.
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Signatur von »Gueddo«
Ich muss nicht viel. Essen muss ich, trinken muss ich, atmen
muss ich und sterben muss ich. Mehr muss ich nicht müssen
müssen.
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