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+ + + Berlin - Teil 10 + + +
By: Gueddo © - Source: ChrisMaLu ®

Allmählich wußte ich schon nicht mehr, was ich denken sollte. Der Typ, in den ich mich verliebt hatte, war tot. Der andere, mit dem ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte, hatte gerade einen neuen Freund gefunden. Außerdem schwirrte da noch Sabrina rum, mit ihr konnte ich sowieso nicht mithalten. Jens und Marcus waren auch vergeben. Irgendwie kam es nie zu einer engen Beziehung und ich zweifelte schon an mir. Ich wollte aber auch einen Freund haben, den Andeutungen von magnus nach konnte es auch schon bald soweit sein. Aber wann, wo, wie? Und vor allem wer? Ich grübelte und grübelte, die Lösung lag aber eigentlich ganz nah. Der zufall kam mir zuhilfe.

Für Freitag planten wir eine Kursfete in Biologie. Unser Leistungskurs stand kurz vor einer Klausur und wir büffelten uns einen Wolf. Wir brauchten alle ein wenig Ablenkung und so lud ich kurzerhand alle anderen 19 Jungs und Mädels zu mir nach hause ein. Jeder sollte etwas mitbringen, und schnell war vieles organisiert. Von selbstgemachtem Zaziki über Salate bis zu Schnitzeln und Mettwürstchen kam einiges zusammen. Ich selbst wollte mich um die Getränke kümmern, in etwa hatten wir da sowieso alle den gleichen Geschmack. So kam wir alle zusammen und trafen uns in unserem Keller. Abgesprochen war, daß Jens und Marcus bei mir übernachteten, wir waren ja sowieso schon einiges voneinander gewohnt. Einen Wehmutstropfen allerdings hatte die Sache, denn Lars war auch dabei. Lars, der mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit mobbte. Aber ich konnte ihn ja auch nicht ausschließen, in diesen sauren Apfel mußte ich beißen, obwohl ich eigentlich gar nicht wollte.

Lars, der fiese Typ. Irgendwie mochte ihn keiner so richtig. Schon sein Tonfall war immer vorwurfsvoll. Wer sich einen wadenbeißer, einen kläffenden dackel, vorstellt, der hat genau Lars vor Augen. Schon seit der 9. Klasse hatte er mich auf dem Kieker, vor allem in Sport. Ich war halt nicht der allerbeste Turner unter der Sonne, aber wen interessierte das schon? Dafür konnte ich besser Badminton und Tischtennis spielen als er, machte aber nie eine große Nummer daraus. Ich mochte ihn halt nicht, und ihm ging es wohl genauso. Das waren aber auch schon so ziemlich alle Gemeinsamkeiten zwischen uns. Und natürlich, es kam ja auch, wie es kommen mußte. Lars kam, sah und nörgelte als erstes rum. "Wie sieht denn der Salat aus? Hat da einer reingewichst? Und ey, Nadja, geile Titten. Zeig mal mehr davon." Er grabschte nach einer Mettwurst und tunkte sie in das Zaziki. "Boah, was ist das denn? Soll das etwa nach was schmecken?" Ich merkte, wie in mir die Wut hochstieg. Die ersten von uns gingen schon raus aus dem Raum. Lars war echt ein Partykiller. Er benahm sich wie ein Elefant im Porzellanladen, aber der Elefant war voll wie Lucy in the Sky of Diamonds. Unsere Lehrerin, Frau Bräutigam, postierte sich aber erstmal vor Lars. "Wenn Du nicht auf der Stelle einen Gang runterfährst und Dich normal verhältst, schmeiße ich Dich persönlich vor die Tür. Du glaubst doch wohl nicht, daß Du hier so einen Heckmeck veranstalten kannst". Frau Bräutigam kam richtig in Fahrt und ich traute meinen Ohren nicht. Sie schmiß Lars noch ein paar Kommentare an den kopf, die ich lieber nicht zitiere, das müßte sonst ge-x-t werden. Lars wußte wohl gar nicht, wie ihm geschah, so hatte wohl schon lange niemand mehr mit ihm geredet. Auf jeden Fall wurde er immer kleiner, je länger Frau Bräutigam auf ihn einredete. Ich staunte Bauklötze, so einfach war er ruhig zu bekommen? Und ich quälte mich seit jahren mit ihm rum, ich Blödmann. Manchmal ist man echt zu blöd, um das einfachste von der Welt zu tun. Zurückschreien...

Nach diesem Beinaheeklat kehrte Gott sei Dank wieder Ruhe ein. Lars verhielt sich zwar ruhiger, aber ich traute dem Frieden noch nicht so ganz. Zmal sein Alkoholpegel stieg und stieg. Jens stubste mich an. "Hofentlich explodiert da nicht gleich ein Vulkan". Ich zog die Augenbrauen hoch und zuckte mit den Schultern. Doch es blieb ruhig, so ruhig, daß Lars kein weiteres Wort sprach. Wahrscheinlich gärte und brodelte es wirklich in ihm. Denn daran, daß die Brandrede von Frau Bräutigam etwas bewirkt hatte glaubte ich nicht.

Um kurz nach Mitternacht kamen meine Eltern herein und waren nun der Meinung, wir sollten allmählich zum Ende kommen. Sie wollten auch langsam ihre Ruhe haben und ins Bett gehen. Wie immer in solchen Momenten brachte Papa den "Verschwindebus" ins Spiel, aber den brauchten wir gar nicht. Die anderen riefen ihre Eltern an, und binnen weniger als einer halben Stunde waren nur noch ich, Jens, Marcus und Lars da. Na super, Lars konnte seine Eltern nicht erreichen. Innerlich grinste ich, denn nur einer konnte zu blöd dafür sein, ein handy zu bedienen. Aber was sollte ich tun, mein Vater wollte ihn nicht nach Hause bringen, ein Taxi konnte Lars nicht bezahlen und so angetütelt wie er war konnte ich ihn auch nicht laufen lassen. Also zuckte ich mit den Schultern, guckte Jens und Marcus an und schließlich übernachtete Lars bei mir im Zimmer. Auf der Luftmatratze, neben meinen beiden Freunden. Er schaffte es noch nicht einmal, seine Hose auszuziehen, so abgefüllt war er. Vorsichtshalber besorgte ich einen Eimer, falls der Alk über Nacht raus wollte. Aber als ich damit ankam, schnarchte Lars schon leise vor sich hin. Die Jeans hing auf halb sieben um seine Knöchel und Jens und Marcus grinsten sich an. Dann ließen sie ihn einfach so liegen und gingen ins Bett. Wir drei waren ja nackt schlafen gewohnt, und genau das taten wir auch. Wir hatten ja nichts zu verbergen, jeder Junge hatte ja genau dasselbe zwischen den Beinen wie wir auch.

Am nächsten Morgen, es war mittlerweile Samstag, wachte ich davon auf, daß mir Marcus an die Schulter faßte. Er legte mir schnell einen Finger auf den Mund und zeigte nach unten. Noch immer schlief da Lars, die Jeans um die Knöchel und mit freigelegter Boxer. Die Shorts selber sahen aber anders aus als noch nachts. Da schien aber jemand einen netten Traum zu haben - oder eine volle Blase. Zumindest stand da eine 1a Morgenlatte und dehnte den Stoff auf. Ich konnte schon den behaarten Sack von Lars sehen, so weit stand die Unterhose ab. Zwischen den Knöpfen hindurch schimmerte seine dunkelrote Eichel und man sah auch schon einen kleinen feuchten Flecken genau da, wo sich seine Eichel befand. Anscheinend war Lars nicht nur mitten in einem erotischen Traum, da kündigte sich auch ein baldiger Orgasmus an.

Jens sah die Chance zu einer Rache gekommen. Er checkte kurz die Lage, prüfte seinen und unsere Teile mit einem schnellen Blick und schüttelte dann Lars wach. Ganz verschlafen machte dieser die Augen auf. Sofort legte Jens los. "Ey, sag mal, biste schwul oder was?" Lars wollte etwas antworten, da griff ihm aber Jens schon voll zwischen die Beine. Seine Hand suchte den Beinausschnitt und schlängelte sich in die Shorts. Wir sahen die Hand unter den knöpfen der Shorts hochwandern und auch, wie sie sich um den Schwanz von Lars legte. Dieser wollte zu einem Protest ansetzen, fing an, mit seinen Armen zu schlagen. Aber Marcus griff ein und meinte nur, er solle das lieber lassen. Schließlich hätte Jens ja wohl sein edelstes teil in den Fingern und das wollte er doch nicht kaputtmachen. Lars überlegte kurz und gab dann seine Gegenwehr auf.

Nun sah ich, wie sich jens und Marcus um Lars kümmerten. Bald wand er sich unter den beiden und wehrte sich sichtlich gegen die aufsteigenden geilen Gefühle. Jens öffnete die Knöpfe der Shorts und ließ den Schwanz ins Freie springen. Ein Tropfen Vorsaft hing schon von der Eichel herunter und landete auf dem Oberschenkel von Lars. Schnell und hart wurde er gewichst, und auf einmal war ein tiefer Röhrer zu hören. So brunfte ein Elch, dachte ich, und schon schoß eine einzige, dafür aber umso größere, Samenwelle aus dem Loch auf der Eichel. Jens und Marcus grinsten. Sie hatten es geschafft, Lars war fertig. Und jetzt hatten sie ihn in der Hand, denn eines war für Lars vollkommen klar: niemals durfte jemand davon erfahren, daß er von zwei Schwulen fertiggemacht wurde und ihm das auch noch Spaß gemacht hatte.

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Ich muss nicht viel. Essen muss ich, trinken muss ich, atmen muss ich und sterben muss ich. Mehr muss ich nicht müssen müssen.


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