| „Kann ich zu
Maike rüber gehen, sie wartet schon“ fragte mein
Freund. Sollte ich Nein sagen? Natürlich nicht und wenig
später verließ er mein Zimmer. Wenig später
kam meine Schwester ins Zimmer und umarmte mich. „Micha,
er ist so süß. Danke, dass du uns deckst, Mama
denkt wieder sonst was“. Obwohl es mir echt scheiße
ging machte setzte ich mein breitestes Grinsen auf. Als Oktay
mich anrief war ich froh ein bisschen Abwechslung zu bekommen.
Ich musste einfach auf anderen Gedanken kommen. Natürlich
konnte ich mein gottloses Maul nicht halten und provozierte
Lachsalven bei Oktay. „Micha, das kann auch nur dir
passieren. Ich hoffe, dass die beiden dich zumindest schlafen
lassen. Levin soll ja ziemlich bockgeil sein“ dröhnte
es am anderen Ende der Leitung. Dann erzählte mein türkischer
Freund von sich und unserem Trainer: „Wir haben uns
heute das erste Mal richtig gestritten. Jan-Hendrik wollte
zu einem See fahren und ich lieber rum chillen. Oh Mann, der
kann so dickköpfig sein, natürlich hat er am Ende
seinen Willen durchgesetzt. Und vorhin musste ich dafür
den Preis bezahlen. Sag es nicht weiter, aber wenn er sauer
ist, dann geht er ab wie eine Gewehrkugel. Ich mag es, wenn
er seine dominante Ader bei mir auslebt, aber sag ihm bloß
nichts davon. Weiß du, manchmal ärgere ich ihn
absichtlich, damit er es mir richtig hart besorgt. Warte mal,
er ruft gerade“. Ich hörte wie die beiden redeten,
dann wendete sich Oktay wieder mir zu. „Ach unser Möchtegern-Trainer
lässt dich grüßen. Außerdem sagt er,
dass ich nicht so lange quatschen soll, weil wir noch auf
die Piste wollen. Hier ganz in der Nähe gibt es einen
kleinen Gayschuppen, da will er unbedingt hin. Als ob ich
ein Homo wäre“. Kaum ausgesprochen lachte er selber
über seinen Witz. „Micha, wir kommen in drei Tagen
wieder, freue mich schon, wenn ich dich wieder in die Arme
schließen kann“. Mir ging es genauso, ich vermisste
Oktay sehr, doch die Zeit verging in den Urlaubstagen wie
im Fluge.
Nachdem er sich von mir verabschiedet hatte ging ich duschen
und machte mich Bettfertig. Das erste Mal nach langer Zeit
konnte ich einen Spielfilm im Fernsehen anschauen. Faul und
mit Chips und Cola bewaffnet schlug ich mich auf die Seite
von Rambo, der einen einsamen Kampf gegen einen korrupten
Sheriff führte. Als der Abspann des Films lief klopfte
es an meiner Tür und Levin kam herein. Er kam zu mir
ans Bett und gab mir einen Schmatzer auf die Wange. „Danke,
wollte dir nur eine gute Nacht wünschen“ säuselte
er. Dass er nur eine Boxershorts anhatte machte mich wahnsinnig.
„Ah, mir scheint, dass du noch nicht schlafen möchtest“
nölte ich ihn voll und sofort griente er. „Klar,
sie wartet schon den ganzen Abend drauf. Ich übrigens
auch“. Er guckte mich noch einmal an, dann verließ
er wieder mein Zimmer. Als ich nebenan hörte, wie die
Tür von innen abgeschlossen wurde, wurde mir erst bewusst,
dass sie es miteinander treiben wollten. Mein Stolz ließ
es nicht zu durch das Schlüsselloch zu schauen, doch
mein Schwanz war ganz anderer Meinung. Minutenlang kämpfte
ich mit mir ehe ich schwach wurde und aufstand. Welch Enttäuschung
als ich sah, dass nur ein kleines Licht im Zimmer meiner Schwester
brannte. Es dauerte etliche Minuten ehe Levins Boxershorts
auf den Teppich flog. Ich konnte leider nicht viel sehen,
dafür hörte ich wie sie lachten und sich anscheinend
heftig abknutschten. Erst als die Bettdecke zur Seite geschoben
wurde erblickte ich nackte Haut. Nun war mein Spannertrieb
geweckt und ich harrte gierig vor dem Schlüsselloch aus.
Entweder wollte mich Levin ärgern oder er ließ
sich tatsächlich viel Zeit beim Vorspiel. Zwar hörte
ich Maike dann und wann mal leise stöhnen, aber der eigentliche
Akt ließ einfach auf sich warten. Okay, ich hätte
schlecht an die Tür klopfen können, damit sie schneller
zur Sache kamen, trotzdem nervte es ungemein. Wir großzügig
von Levin, als er wenig später aus dem Bett stieg und
mit fetter Latte zu seiner Jeans ging, die auf dem Boden lag.
Er nestelte eindeutig ein Kondom aus der Hosentasche heraus.
Er blieb kurz stehen und sein wunderschönes Glied sah
im Halbdunkel einfach nur lecker aus. Zugern wäre ich
durch Schlüsselloch gesprungen und über ihn hergefallen.
Wenig später ging er wieder ins Bett und legte sich auf
den Rücken. Ihm gelang es ohne Probleme das Präservativ
über seinen Hetero-Kaiser zu stülpen. „Was
für eine Verschwendung von Energie“ dachte ich
mir und merkte, dass ich immer eifersüchtiger wurde.
Eine Nacht mit Levin war für mich mehr wert, als einen
Monat lang mit Paris kostenlos im Hilton zu wohnen. Mag sein,
dass der Vergleich hinkt, aber das ist auch so gewollt. Levin
war Levin und mit keiner anderen Person zu vergleichen. Er
übte eine Faszination auf mich aus, die ich mir überhaupt
nicht erklären konnte. Ich wusste zwar, dass er ein fickgeiles
Stück war, aber leider bestand seine bevorzugte Beute
aus Mädchen. Gott hatte schlicht bei ihm vergessen, das
Schwulengen einzupflanzen, sonst würde ich jetzt mit
ihm im Bett liegen und meinen Spaß haben.

Nachdem er ihn eingetütet hatte drehte
er sich auf Maike und drang wenig später in sie ein,
was ich an ihrem lauten Stöhnen hören konnte. Das
Licht war immer noch sehr schwach und ich konnte nur wenig
erkennen. Das er auf ihr drauf lag sah ich recht gut, auch
das er sie mit langsamen Stößen beackerte konnte
ich halbwegs erkennen, aber die klaren Bilder blieben mir
einfach versagt. Selbst eine Fuji-Digitalkamera mit 16 Millionen
Pixel hätte mich nicht wirklich weitergebracht. Zwar
konnte ich ein wenig seine Arschbacken sehen, doch das war
nur ein schlechter Ersatz für den ganzen Körper,
den ich begehrte. Schon bald waren die beiden richtig aktiv
und es schüttelte mich geradezu, als Schwesterchen ihre
Hände auf seine Halbmonde legte. Das Levin kein Ich-lass-mir-viel-Zeit-Lover
war konnte ich daran erkennen, wie schnell und hart er sie
fickte. Schon bald erreichten die Stöhnwellen meine Ohren
und übertrugen sich auf meinen eisenharten, befrusteten
Zauberstab. Fast widerwillig spielte ich an ihm herum, ehe
mich die Wolllust erfasste und meine Faust zur Arbeit zwangen.
Doch wenn ich geglaubt hatte dass die beiden sich Zeit ließen
hatte ich mich gründlich geirrt. Als Schwesterchen einmal
kurz laut aufschrie und das Bett zu tanzen anfing, explodierte
Levin regelrecht. Mir lief es heiß und kalt den Rücken
runter, als ich ihn beobachtete. Unerbittlich nagelte er sie
durch die Matratze ehe er ausgepowert auf ihr liegen blieb.
„Superklasse, ich war noch am Anfang meiner Wichssession
und sie waren am Ende. Genervt stand ich auf und ging ins
Badezimmer. Vor dem großen Spiegel rubbelte ich meine
Stange und spritzte wenig später das ganze Waschbecken
voll. Trotz der Entladung war ich immer noch genervt und so
überlegte ich, ob ich das Sperma einfach seine Reise
allein fortsetzen lassen sollte. Doch ich sah ein, dass es
besser wäre den Wasserhahn aufzudrehen um die Schweinerei
zu beseitigen.

Ich fand, dass ich für mein Alter eine
recht große Ladung hatte und entsprechend stolz ging
ich in mein Zimmer. Ich blieb noch Ewigkeiten wach und dachte
über Levin und mich nach. Okay, ich war tolerant und
hätte meiner Schwester meinen Freund Levin vielleicht
sogar mal ausgeliehen, doch sie wollte ihn ganz für sich
und das schmeckte mir überhaupt nicht. Doch was sollte
und konnte ich machen? Ob Gewalt die richtige Antwort gewesen
wäre weiß ich auch nicht, doch ich stellte mir
schon vor Levin solange an meinem Bett zu fesseln, bis er
einknickt und mir einen Antrag macht. Je mehr ich drüber
nachdachte, desto irrsinniger wurden meine Gedanken. Ich sah
ihn verzweifelt nackt in einem Baumhaus liegen, während
mein Glied seinen Megaarsch hemmungslos beackerte. Dann wiederum
fickte er mich auf dem Sprungturm im Freibad, was diverse
Spanner näher kommen ließ. Es war zum Verrücktwerden
und ich war froh, als ich endlich einschlief. Immer wieder
träumte ich in dieser Nacht von Levin und mehrmals bin
ich mit praller Latte dabei aufgewacht. Doch außer seinem
dicken Kissen und einer Bettdecke kuschelte keiner mit mir,
also schlief ich wieder ein. „Moin, du Schnarchlappen“
hörte ich eine Stimme sagen und öffnete meine Augen.
Levin lächelte mich an und setzte sich ganz aufs Bett.
„Was willst du denn so früh hier“ grummelte
ich, doch er stieß mich nur an und meinte: „Früh
ist relativ, wir haben es schon 11.00 Uhr mein Freund“.
Schlaftrunken drehte ich mich zu ihm hin und sah dass er angezogen
war. „Wieso bist du so früh aufgestanden, Maike
hat dich wohl nicht mehr rangelassen“ versuchte ich
witzig zu sein, doch sein weiches Gesicht sprach Bände.
„Und ob, gestern Nacht hatten wir einmal Sex, dann noch
mal gegen 4.00 Uhr früh und natürlich bevor wir
vorhin aufgestanden sind“. Das war ein glatter Durchschuss
mitten in mein seelisches Kontor. „Ach und nun sind
deine Eier leer und ich gehe wieder leer aus“ knatterte
ich und schmiss die Bettdecke über meinen Kopf. „Hey,
hey, sind wir wieder gut gelaunt“ brabbelte er und fuhr
mit seiner Hand unter die Decke. Er suchte und fand meinen
Arsch ziemlich schnell, was aber nicht weiter verwunderlich
war. „Glaub mir irgendwann werde ich es mal so richtig
mit dir treiben und zwar so lange bis dir die Luft ausgeht“
drohte er. Ich bekam eine höllische Latte und drehte
mich zu ihm hin: „So potent kannst du gar nicht sein,
als das mir die Luft ausgehen könnte“ knurrte ich.
Levins Augen flackerten und leise gab er mir zurück:
„Wir werden ja sehen, wir werden schon sehn“.
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