| Vor dem Einschlafen
Schweini glücklicherweise geistesgegenwärtig genug
gewesen einen Wecker zu stellen. Nicht auszudenken, wenn sie
am nächsten Morgen alle 4 zu spät gekommen wären.
Der Trainer wäre außer sich gewesen und es hätte
jede menge Gerede gegeben. Es war für Schweini eine völlig
neue Erfahrung beim Schlafen jemanden so nah bei sich zu haben
wie Arne jetzt und es zu genießen. Es vermittelte ihm
ein nie gekanntes Gefühl von Nähe und Geborgenheit.
Er schlief zwar auch zuhause mit seiner Freundin in einem
Bett, jedoch war dieses sehr Breit und Basti bestand immer
darauf, dass sie nach dem Sex auf Ihrer Seite des Bettes blieb.
Mehrmals hatte sie in der Nacht schon versucht sich an ihn
zu kuscheln. Basti war das sehr unangenehm gewesen und hatte
sie jedes aufgefordert ihm nicht so auf die Pelle zu rücken.
Einmal war er sogar nach unten auf die Couch gegangen, weil
sie es immer wieder versucht hatte. Er hatte dieses Gefühl
nicht ertragen und sich eingeengt gefühlt. Bei Arne war
das jetzt auf wundersame Weise anders. Mit einem Lächeln
schlief Basti ein.
Am nächsten morgen huschte Arne schnell in sein Zimmer
und hoffte, dass keiner mitbekommen hatte, wo er die Nacht
verbracht hatte. Unten am Frühstückstisch warfen
sich die 4 ein wissendes Lächeln zu, was auch Torsten
nicht entging. „Ich wusste es! Ihr 4 habt irgendwas
ausgefressen, aber egal. Hauptsache Arne geht es wieder gut.
Das tut es doch oder? Wandte er sich direkt an Arne. „Ja
sicher. Mir geht’s blendend. So eine Magenverstimmung
ist ja nicht wild.“ Sagte er breit grinsend. „So
so! Magenverstimmung also hmm.“ Antworte Torsten und
kniepte Arne zu. Dieser grinste nur verschämt. Das Training
an diesen tag verlief ohne Besonderheiten. In der Mittagspause,
nahm Arne sich Basti mal kurz bei Seite. „Weiß
der Frings etwa auch bescheid?“ Basti lachte. „Nein
der tappt völlig im Dunkeln. Selbst die Putzfrau weiß
mehr als der! Arne war zwar schleierhaft, was Schweini mit
dieser Bemerkung hatte sagen wollen, aber er atmete trotzdem
erleichtert aus. Sie gingen zu den anderen an den Mittagstisch.
Auch hier passierte nichts besonderes. Genauso wenig wie beim
Nachmittagstraining.
Per war froh als sie endlich wieder auf dem Zimmer waren.
Torsten und Clemens hatten sie zwar gefragt ob sie noch Lust
auf eine Runde Tischfußball hatten, doch Sie hatten
dankend abgelehnt. Nach einer Weile hatte Schweini sich dann
verdrückt. Die beiden mussten nicht Wahrsagen können,
um zu wissen, wo er hinwollte. Sie rechneten auch nicht damit
ihn vor morgen früh wieder zu sehen. Poldi schloss die
Tür ab und setzte sich neben Per auf Bett. „Du
es gibt das etwas worüber ich dringend mit dir sprechen
muss.“ Sagte er und sah Per dabei tief in die Augen.
Was Per dort sah verblüffte ihn. Er hatte Poldi noch
nie traurig gesehen. Poldi sah die unausgesprochene Frage
in Per Blick. Räusperte sich kurz und begann. „Hör
zu! Was ich dir jetzt erzähle geht nur uns beide etwas
an. Nicht mal Schweini und dem sage ich sonst alles. Ich verlasse
mich darauf, dass du dichthältst. Also wie fange ich
am besten an. Als ich Monika kennen lernte, war ich noch ziemlich
jung. Sie ist immer noch meine erste Freundin und ich hatte
keine Ahnung was Liebe ist. Ich habe sie gern und wir harmonierten
vor allem im Bett. Da ich keine Ahnung und keine Vergleiche
hatte, hielt ich das für Liebe. Ich dachte, dass ich
zu diesem intensiven Gefühl wie es immer wieder besungen
und beschrieben wird gar nicht fähig wäre.
Das änderte sich an dem Tag, als ich dich zum ersten
Mal traf. Der erste Blick in deine Augen traf mich wie ein
Blitz. Viel stärker als alles, was ich jemals für
Monika empfunden habe. Das verwirrte mich. Vor allem, weil
ich Männer kein bisschen Attraktiv finde. Ich dachte
das kommt noch mit der Zeit, doch da war nichts. Mein Herz
verzehrte sich nach dir, mein Körper jedoch nicht. Das
ist mein großes Dilemma. Die Person zu der ich mich
sexuell hingezogen fühle, die liebe ich nicht und zu
der Person die ich liebe zu der fühle ich mich sexuell
nicht hingezogen. Es ist wie Fluch. Ich hab alles versucht.
Ich habe gelesen das manche den gleichgeschlechtlichen Sex
erst dann gut finden, wenn sie es mal probiert haben. Nur
darum habe ich die Sache mit Schweini überhaupt zugelassen.
Doch das hat mich kein bisschen weiter gebracht, denn ich
habe dabei nichts empfunden. Vor allem keine sexuelle Erregung.
Anfang als wir uns rumbalgten schon und ich dachte ich hätte
es endlich geschafft. Doch wenn ich drüber nachdenke,
dann war es nur der Alkohol und das Kribbeln der Luftblasen,
die mich in dem Moment heiß gemacht haben. Ich hatte
ja sehr gehofft, dass du noch zu uns stoßen würdest,
denn eigentlich hatte ich diese Sache viel lieber mit dir
ausprobieren wollen, aber das ist ja leider grünlich
schief gelaufen. Ich könnte mir echt in den Arsch beißen,
dass ich nicht Basti zum Champagnerholen geschickt habe.
Als du dich nach der EM nicht mehr gemeldet hat, da war ich
sehr traurig. Ich habe dann so sehr gehofft, dass du zu diesem
Shooting kommen würdest. Ich habe die Tage bis dahin
gezählt. Als du dann endlich vor mir standest, hätte
ich fast nicht gewusst, was ich sagen sollte. Mir ist ein
ganzer Felsblock vom Herzen geplumpst, als du dich bereit
erklärt hast, mit dir zu reden. Als du mir dann auch
noch deine Liebe gestanden hast, da war es als würden
Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Am liebsten hätte
ich dir sofort gesagt, dass ich dich auch liebe, doch da war
ja immer noch dieses Problem. Ich wollte dir einfach nichts
versprechen, dass ich nicht halten kann. Daher wollte ich
erst mal ausloten, ob da nicht doch irgendwas geht. Ich habe
gehofft, wenn ich mich langsam rantaste, dann würde vielleicht
doch noch was passieren. Aber da passierte einfach nichts.
Es war schon ein tolles Gefühl dir dich zu erregen und
deine Nähe zu spüren. Die Dankbarkeit in deinen
Augen war schon der Wahnsinn und löste in mir ein tierisches
Glücksgefühl aus. Doch da unten tat sich bei mir
gar nichts. So sehr ich es auch versuchte. Monika braucht
mich nur auf eine bestimmte Art und Weise anzusehen und schon
steht er wie ne Eins. Ich wollte nicht so schnell aufgeben
und habe es noch mal probiert. Der Telefonsex, die Massage
und dann die Sache danach.
Mit Letzterer bin ich weiter gegangen, als ich jemals gehen
wollte. Ich habe eine Grenze überschritten und ich habe
Angst, dass es nun kein zurück mehr gibt. Ich wollte
mit Gewalt erzwingen, worauf ich schon so lange gewartet habe.
Wenn es wenigstens funktioniert hätte! Doch leider hat
meinen kleinen Freund selbst das nicht aus der Reserve locken
können. Daher wollte ich auch nicht, dass du mich dort
anfasst. Ich wollte dir die Enttäuschung ersparen, dass
deine Bemühung dort völlig umsonst ist. Zum ersten
Mal in meinem Leben stehe ich nun vor einem Problem, dass
wirklich unlösbar ist, denn meine Gefühle für
sich sind unverändert stark. Aber so hat das einfach
keinen Sinn. Wie soll es nur weiter gehen?“ schloss
Lukas. Per hatte diesen Worten wie gebannt zugehört.
Er musste erst mal verarbeiten was er da grade gehört
hatte. Schließlich sagte er. „Können wir
nicht einfach so weiter machen wie bisher? Was in den letzten
Tagen war, reicht mir vollkommen.“
Lukas seufzte. „Ach Per. Es kann ja sein, dass du das
im Moment glaubst, aber irgendwann wird dir das nicht mehr
reichen. Du wirst mehr wollen und ich werde dir nicht mehr
geben können. Außerdem wirst du immer hinter Monika
die 2. Geige spielen müssen. Das hast du einfach nicht
verdient. Dir steht jemand zu der dir alles gibt und dich
auf Händen trägt. Ich wünschte, ich könnte
dieser jemand sein, aber es geht einfach nicht.“ So
traurig hatte wohl noch niemand Lukas’ gesehen. Eine
Träne kullerte seine Wange herunter. Per brach dieser
Anblick fast das Herz. „Ich wäre bereit das alles
in Kauf zu nehmen. Immer hinten anstehen zu müssen und
zu wissen, dass ich dich niemals ganz haben könnte.“
Erklärte Per schluchzend. Lukas blickte ihn an. „Das
weiß ich doch. Doch darum geht es nicht. Früher
oder später würdest du daran zugrunde gehen. Das
weiß ich genau und daher kann ich das nicht zulassen.
Es schmerzt zwar gewaltig dich ziehen zu lassen, aber was
wäre ich für ein Egoist, wenn ich dich festhielte.
Du wirst den Richtigen schon eines Tages treffen. Jemand der
dir alles gibt, was du verdienst. Aber nur wenn du frei bist.“
„Das ist so ungerecht. Wieso kannst du mich lieben,
aber nicht begehren. Ich möchte dir etwas zeigen.“
Bei diesen Worten kramte er in seiner Tasche und zog ein Poesiealbum
heraus. Er blätterte auf eine bestimmte Seite und hielt
sie Lukas hin. „Manchmal wenn es mir ganz besonders
schlecht geht, dann schreibe ich meine Gedanken auf. Das hilft
mir irgendwie. Komm lies das!“ forderte Per ihn auf.
Lukas begann die verschnörkelte Handschrift zu lesen.
Ich bin wie ich bin, Stark und doch so zerbrechlich
Wer versucht mich zu ändern, der wird mich zerstören
Ich der Liebe geb’ ich mehr, als ich habe
Doch es wird wohl niemals anerkannt.
Versuch zu sagen ja, was nicht heißt, dass du mich
liebst
Sag mir, dass du da bist. Was nicht heißt du auch bleibst
Doch das reicht mir vollkommen, denn ich besitze die Sterne,
jedoch ohne einen Himmel.
Und deine Lügen mache ich zur Wahrheit
Es mein Schicksal in diesem Spiel zu verlieren
Doch ich werde nicht mehr Leiden, weil ich erkannt habe, dass
du der stärkere bist
Ich werde mich mit deinen Lügen zufrieden geben
Solange es nur weitergeht
Versuch zu sagen ja, was nicht heißt, dass du mich
liebst
Sag mir, dass du da bist. Was nicht heißt du auch bleibst
Doch das reicht mir vollkommen, denn ich besitze die Sterne,
jedoch ohne einen Himmel.
Und deine Lügen mache ich zur Wahrheit
Ich werde diese Nacht in einer Ewigkeit einschließen
Auf das unsere Lügen für immer währen
Lügen und Poesien sind unsere Wahrheit.
Jedes dieser Worte war für Lukas wie ein Schnitt mit
einem Messer. „Oh man Per. Es tut mir so unendlich leid,
dass du wegen mir so leiden musstest. Du hast das nach der
Pool-Sache geschrieben oder?“ Per nickte nur. Lukas
schloss ihn sofort in die Arme und beide weinten. Es dauerte
einen Moment, bis sie wieder sprechen konnten. Lukas fing
sich als erster. „Weißt, du Per. Meine größte
Angst ist dich ganz zu verlieren. Auch als Freund.“
Per sah ihm tief in die Augen und sagte: „Nein Lukas
das wird niemals passieren. Ich gebe dir mein Wort, dass du
in meinem Herzen immer einen ganz besonderen Platz haben wirst.“
Du in meinem auch.“ versprach Lukas. „Wie geht
es jetzt weiter?“ fragte Per. Poldi seufzte. „Ach
Per. Wenn ich das nur wüsste. Am liebsten wäre mir,
wenn wir einfach Freunde bleiben. Freunde die sich halt etwas
lieber haben als andere.“ Erklärte er. „Ok
hört sich gut an. Machen wir’s so! Darf ich dich
denn weiterhin geil finden.“ Fragte Per. „Ja natürlich.
Das erwarte ich sogar, sonst bin ich beleidigt.“ Lachte
Lukas. Auch Per lachte. „Du bist viel hübscher,
wenn du lachst. Komm ich habe ein ganz besonderes Geschenk
für dich. Diese Nacht gehöre ich ganz dir. Macht
mit mir was immer du willst.“
Per schaute ihn überrascht an. „Ist das wirklich
dein Ernst? Fragte er unsicher. „Mein voller Ernst.
Was immer du willst. Ich werde dir nicht böse sein, was
immer du tust. Die Bedingung ist aber das wir über das
was heute Nacht passieren wird, danach nie wieder sprechen
werden, einverstanden? Fragte Lukas. „Sicher.“
Antwortete Per direkt. Lukas schmiss auf seinem Laptop ein
paar Schnulzensongs an und blickte Per erwartungsvoll an.
Dieser nicht so recht was er jetzt machen sollte und zitterte
vor Aufregung. „Hey bleib locker.“ Sagte Lukas
breit grinsend, als er das merkte. Da er Per die Unsicherheit
nehmen wollte ergriff er die Initiative und zog ihn an sich
heran. Dann hielt er inne um Per den letzten Schritt zu überlassen.
Dieser blickte Lukas ungläubig an. Scheinbar wollte er
wirklich, dass Per ihn küsste. Wie oft hatte er sich
diesen Moment herbei gesehnt. Nach kurzem zögern drückte
er schließlich seine Lippen auf die von Lukas. Ganz
sachte öffnete er seinen Mund und als seine Zungenspitze
mit der von Poldi in Berührung kam, durchlief ihn so
was wie ein Stromschlag. Lukas erwiderte den Kuss voller Inbrunst
und Per wähnte sich im Himmel. Der Kuss mit Arne war
gut gewesen, doch dass hier stellte alles in der Schatten.
Das Glücksgefühl welches Per jetzt empfand war mit
Worten nicht mehr zu beschreiben.
Es war als würde pures Glück, durch jede Faser
seines Körpers fließen. Als sie sich nach einer
Weile wieder voneinander lösten, hätte Per beim
besten Willen nicht sagen können wie viel Zeit vergangen
war. „Wow, das war ja der pure Wahnsinn.“ Sagte
er keuchend. „Ich habs gemerkt! Sagte Poldi breit grinsend
und deutete dabei auf Pers Shorts in der sich ein großer
feuchter Fleck gebildet hatte. Per war tatsächlich gekommen,
ohne es zu merken und es war ihm sichtlich peinlich, denn
er wurde wieder mal rot. „Hey das ist ok.“ Erklärte
Poldi immer noch grinsend und fügte verführerisch
hinzu. „Komm wir gehen erst mal duschen.“ Damit
war Per nur allzu einverstanden. Unter der Dusche seiften
sie sich gegenseitig ein und ließen dabei keine Körperstelle
aus. Beide genossen die zärtlichen Berührungen sehr.
Nach dem Duschen trockneten sie sich gegenseitig ab. Wieder
im Zimmer zauberte Poldi von irgendwoher eine Flasche Champagner
hervor. „Erkennst du sie wieder?“ fragte Poldi
breit grinsend. Per riss erstaunt die Augen auf. „Ist
das etwa…?“ „Ja genau die. Ich musste sie
einfach für einen ganz besonderen Moment aufbewahren.
War ja teuer genug das Ding.“ Lachte Poldi. „Oh
Lukas du bist einfach unglaublich.“ Strahlte Per. „Ich
weiß! Sagte Lukas lachend.
Dann füllte er 2 Gläser und sie stießen an.
„Auf unsere ganz besondere Freundschaft.“ Prostete
Per Lukas zu. „Ja auf das und darauf das wir beide noch
in der Liebe Erfüllung finden werden.“ Antwortete
Lukas. Per sah ihn erstaunt an. „Ich meinte natürlich
jeder für sich, zusammen geht ja leider nicht. Erklärte
Lukas. „Ach so meinst du das.“ lachte Per. „So
jetzt pass mal auf, was man mit Champagner so alles anstellen
kann.“ Sagte Lukas und grinste dabei vielversprechend.
Er kippte ein wenig von der edlen Brause auf Pers Brust und
folgte den Tropfen mit seiner Zunge. Was für ein wunderbares
Gefühl. Erst das kalte Prickeln des Rebensaftes und dann
die warme und weiche Zunge von Poldi hinterher ließen
Per vor Erregung zittern. „Das scheint genau dein Ding
zu sein.“ Sagte Lukas grinsend. Er machte weiter und
lies den Champagner jedes Mal woanders lang laufen. An seinem
Hals, seinem Bauch, seiner Seite und seinem Bauchnabel. Dort
gefiel es Per ganz besonders, so das Lukas diese Stelle mehrmals
beträufelte. Auf einmal spürte Lukas etwas feuchtes
und Klebriges in seinen Haaren.
„Na du bist mir ja einer. Ich hoffe, du hast dein Pulver
noch nicht verschossen, denn diese Nacht ist noch lang.“
Sagte Lukas vielversprechend. Per war mal wieder peinlich
berührt. „Sorry Lukas, ich hab einfach nicht gemerkt,
dass ich schon soweit war.“ „Hey dafür musst
du dich nicht entschuldigen, denn es zeigt ja nur, dass ich
meine Sache gut mache. Jetzt sollten wir uns erst mal stärken.
Vor allem du. Magst du einen Bananenshake?“ fragte Poldi
und Per nickte. Lukas ging kurz ins Bad und spülte seine
Haare aus, dann mixte er die Shakes und setzte sich wieder
zu Per. „Hier da ist viel Eiweiß drin, das wirst
du brauchen.“ Sagte er und hielt Per das Glas hin. Per
nahm es und saugte genüsslich an dem Strohhalm. Der Shake
war absolut köstlich. Lukas hatte wohl echt Ahnung davon.
Per saugte das Glas bis auf den letzten Tropfen leer was Lukas
mit einem breiten grinsen quittierte. „Du bist ja echt
ein Leckermäulchen. Da fällt mir direkt ein, was
wir als nächstes machen. Ich werde dir jetzt die Augen
verbinden und du musst erraten womit ich dich füttere.
Einverstanden?“
Per nickte und Lukas verband ihm die Augen mit einem weichen
Seidenschal. Dann steckte er ihm ganz langsam eine Erdbeere
in den Mund, was Per auf Anhieb richtig erriet. Es folgten
diverse weitere Früchte die auch keine Schwierigkeit
für Per darstellten. Auch die Früchte die er eigentlich
nicht so gerne mochte, schmeckten aus Poldis Händen Zuckersüß.
Seltsamer Weise musste Per hierbei an den Schlosstraum denken.
Als die Früchte durch waren, machte Lukas mit verschiedenen
Süßigkeiten weiter. Vor allem mit Schokolade, da
er ja um Pers Schwäche dafür wusste. Schließlich
ging es weiter mit Nutella und Kirschmarmelade. Dann kam das
Finale mit Honig und als Per das auch richtig erraten hatte
sagte Lukas: Unglaublich, du hast nicht einmal daneben gelegen.
Dafür bekommst du eine ganz besondere Belohnung.“
„Da bin ich ja mal gespannt, aber bitte nichts Süßes
mehr, sonst bekomme ich Bauchschmerzen. Ich hatte eben echt,
den Eindruck, du willst mich mästen.“ Lachte Per.
„Ach komm du kannst es doch vertragen.“ Grinste
Lukas und nahm Per die Augenbinde ab.
Als erstes gab er Per noch einen Intensiven Kuss, dabei konnte
er den Honig in seinem Mund immer noch schmecken. Lukas beendete
den Kuss und wanderte mit seinem Mund Pers Hals und Oberkörper
herunter. Als er bei Pers Bauch angelangt war ahnte dieser
was Lukas jetzt vor hatte. „Bist du dir wirklich sicher,
dass du das machen willst?“ fragte er. Lukas nickte
und sagte: „Ja bin ich. Diese Nacht soll schließlich
was ganz besonderes werden. Ich würde das auch für
niemand anderen als für dich tun. Genieß also den
ersten und gleichzeitig letzten Blowjob, den ich jemals machen
werde.“ Per konnte sein Glück nicht fassen. Etwas
wovon er seit über 2 Jahren träumte, würde
jetzt endlich wahr werden. Voller Vorfreude lehnte er sich
zurück.
Sein Bester stand bereits grade nach oben so das Lukas ihn
nicht erst in Form bringen musste. Lukas schloss seine Lippen
ganz vorsichtig um Pers Eichel. Er hatte sich schon so oft
angesehen wie es gemacht wird und war sicher das er das mindestens
genauso gut konnte wie diese Frauen in den Pornos. Per stöhnte
auf als er Poldis weiche und warme Lippen an seiner empfindlichsten
Stelle spürte. Zuerst machte er gar nichts, dann begann
er ganz langsam und vorsichtig zu lutschen. Per konnte nicht
glauben, das Lukas das noch nie vorher gemacht hatte. Die
Arbeit seiner Zunge und seinen Lippen war einfach perfekt.
Und er hatte es drauf seine Zähne von Pers Liebesstab
fern zu halten. Langsam steigerte Poldi das Tempo. Per hatte
das Gefühl in ein Meer vollkommenen Glücks getauscht
zu sein. Er hatte sich in seiner Fantasie schon oft vorgestellt
wie das wohl sein könnte, doch die Wirklichkeit stellte
das alles noch in den Schatten. Lukas schob Pers Wonnestab
jetzt richtig tief in seinem Mund hinein und Per stöhnte
ziemlich laut auf. Das Intensivste Lustgefühl, dass er
jemals empfunden hatte lief durch seinen ganzen Körper.
Sein Kopf war erfüllt mit einem Meer aus Licht, Farben
und schönster Musik und hatte seinen Verstand komplett
ausgeschaltet. Lukas steigerte das Tempo noch mehr und es
störte ihn auch nicht, das Per vor Lust regelrecht schrie.
Der Geschmack von Pers Vorsaft breitete sich in Poldis Mund
aus. Er war viel angenehmer als er erwartet hatte und fragte
sich warum manche Frauen darum so ein Drama machten. Lukas
spürte das Per gleich soweit sein würde und ließ
seine Zunge noch schneller über Pers Eichel tanzen. Per
zitterte und schwitzte und warf den Kopf hin und her. Lukas
machte sich bereit und dann ergoss sich Per auch schon in
seiner Mundhöhle. Jegliche Spannung wich aus Pers Körper
und er streckte alle viere von sich. Lukas wollte keinen Tropfen
verschwenden und schluckte was er nur konnte. Doch bei dieser
gewaltigen Ladung konnte er beim besten Willen nicht verhindern,
dass einiges in seinem Gesicht und auf seiner Brust landete.
Nachdem Pers Schwanz aufgehört hatte zu zucken gab Lukas
in frei, denn er wollte Per seinen eigenen Saft kosten lassen.
Er beugte sich vor und küsste den vollkommen schlapp
daliegenden voller Innbrunst. Per gefiel dieser Kuss der besonderen
Art er musste schon nach kurzer Zeit abbrechen, da er völlig
außer Atem war. Lukas wartete kurz und wischte sich
dann ein wenig Wichse mit dem Zeigefinger aus dem Gesicht.
Diesen steckte er Per in den Mund und dieser leckte alles
ab. Lukas wiederholte das ein paar Male, bis fast nichts mehr
übrig war.

Jetzt endlich kam Per wieder soweit zu Atem,
dass er wieder einigermaßen normal sprechen konnte.
„Oh man, das war der absolute Wahnsinn. Danke Lukas.
Sagte er immer noch keuchend. „Keine Ursache. Sag mal
ist es das erste Mal, dass du Sperma probiert hast.“
Fragte er breit grinsend. Per nickte. „Ja sicher, ich
habe mich bisher nie getraut, weil ich dachte das schmeckt
eklig, aber das ist gar nicht so, zumindestens mein Eigenes
nicht. Ok ich habe jetzt keine Ahnung wie das von jemand anderem
schmecken könnte.“ „Ich auch nicht, aber
deins ist echt nicht übel. Kann natürlich auch an
den ganzen Sachen liegen, mit denen ich dich gefüttert
habe.“ Mutmaßte Lukas. „Schon möglich.
Habe auch mal gehört, dass es da einen Zusammenhang gibt.“
Meinte Per. „So was machen wir jetzt?“ fragte
Lukas mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen. „Keine
Ahnung, aber ich brauche erst mal ne Pause. Daher würde
ich vorschlagen, dass wir auf deinem Laptop einen Film gucken
und dabei ein wenig kuscheln.“ Lukas war mit Pers Vorschlag
einverstanden. Lukas wählte den Disney-Film verwüscht
und traf damit genau Pers Geschmack. Zwar waren sie beide
für diesen Streifen eigentlich schon zu alt, doch sie
hatten trotzdem ihren Spaß. Während des ganzen
Films lag Per in Lukas Armen.
Das Happy End gefiel Per besonders gut. „Oh wie schön,
da haben sich am Ende doch noch die richtigen gefunden.“
Freute er sich. „Ja das stimmt. Und ich bin zuversichtlich,
dass wir jeder für uns noch die Richtige Person finden
werden, dann werden wir eine Doppelhochzeit feiern, versprochen.“
Schwärmte Lukas. „Oh ja das wäre schön.“
Sagte Per träumerisch und vertiefte sich völlig
in diesen Gedanken, so das er gar nicht merkte, wie Lukas
sich ein Kissen griff und nach ihm warf. Er traf Per am Kopf.
Nach einer kurzen Phase der Überraschung schnappte Per
sich auch ein Kissen und feuerte zurück. Es entbrannte
eine heftige Kissenschlacht die irgendwann in eine Balgerei
überging. Da sie immer noch vollkommen Nackt waren konnte
Per kaum verbergen, dass es bei ihm schon wieder aufwärts
ging. Lukas grinste. „Na also, dann bist du ja bereit
für das Finale.“ Er zog Per an sich heran und begann
seinen Knackarsch an dessen harter Männlichkeit zu reiben.
Per war Fassungslos. Lukas wollte doch nicht etwa soweit gehen.
Dieser spürte Pers Unsicherheit und sagte: „Hey
du brauchst keine Hemmungen zu haben. Ich habe doch gesagt,
alles was du willst.“ Sagte er liebevoll.
„Ja das stimmt. Alles was ich will, aber das will ich
eben nicht! Es wäre einfach nicht richtig.“ Erklärte
Per. Lukas sah ihn ein wenig ungläubig an. „Ich
weiß doch genau, dass du dir das am meisten wünscht.
Es wäre wirklich ok für mich.“ Versicherte
Lukas. Per schüttelte den Kopf „Siehst du. Da liegt
das Problem. Ok heißt, du würdest das mir zuliebe
über dich ergehen lassen. Doch genießen könntest
du es nicht. Im Gegenteil. Vermutlich würde ich dir sogar
heftige Schmerzen bereiten und das möchte ich auf keinen
Fall. Ich möchte, dass die Person mit der ich zum ersten
Mal richtig Liebe mache auch was davon hat. Sonst hat das
ganze keinen Sinn. Ich weiß sehr zu schätzen, was
du für mich tun willst, doch dieses Angebot werde ich
nicht annehmen.“ Lukas warf Per einen total liebevollen
Blick zu und sagte. „Genau für diesen Wesenszug
an dir liebe ich dich so. Andere hätten keinen Augenblick
gezögert. Dann reib dich eben zwischen meinen Pobacken,
das tut mir nicht weh und kommt dem nächsten.“
Schlug Lukas vor.
Per war mit diesem Kompromiss einverstanden und schritt gleich
zur Tat. Es war einfach ein herrliches Gefühl seinen
Besten an Lukas Knackarsch zu drücken. Per lies dabei
richtig Zeit. Immer wieder tauschte er zärtliche Küsse
mit Lukas aus. Nach einer Weile erhöhte Per den Druck
und die Geschwindigkeit. Per konnte seine Erregung auf einem
Konstant hohen Level halten ohne jedoch auf den Höhepunkt
zuzusteuern. Er wusste, dass dies wahrscheinlich die letzte
Aktion dieser Art mit Lukas sein würde, daher wollte
er sie so lange wie möglich auskosten. Doch irgendwann
geht alles einmal zuende. Sein Glied begann bereits zu schmerzen
und so erlöste sich Per endlich. Seine Liebessahne landete
in einem gewaltigen Schwall auf Poldis Rücken. Obwohl
es jetzt schon sein 4. Abgang innerhalb kurzer Zeit war, war
die Menge immer noch beachtlich. Völlig erschöpft
blieb Per liegen.

Lukas wischte sich den Rücken ab und drehte
sich Per zu. „Na war das eine Nacht, die man in einer
Ewigkeit einschließen kann?“ flüsterte er
ihm zärtlich ins Ohr. „Oh das war es auf jeden
Fall.“ Bestätigte Per. „Dies war eine kleine
Kostprobe dessen, wie unser Leben sein könnte, wenn es
das Schicksal anders bestimmt hätte. Doch ab morgen werden
wieder normale Freunde sein und es gelten wieder die normalen
Regeln. Dann werden wir über das was in dieser Nacht
passiert ist, nie wieder ein Wort verlieren.“ Erklärte
Lukas. Per blickte ihn traurig an und Poldi sagte: „Ja
ich weiß, dass es hart ist. Nicht nur für doch
sondern auch für mich. Doch es geht nun mal nicht anders.
Außerdem sagt ja keiner, dass Freunde nicht wenigstens
ab zu ein bisschen kuscheln dürfen.“ Dieser letzte
Satz zauberte ein Lächeln auf Pers Lippen. Er kuschelte
sich an Lukas und schlief fast sofort ein. Auch Lukas brachte
nicht sehr lange bis auch er schlummerte. Das Lächeln
auf seinen Lippen jedoch blieb.
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