| Es war ein sehr ruhiger
Schlaf, auch wenn ich irgendwann am Vormittag Stimmen hörte.
Erst als ich eine frische Brise an meinen Lippen und Augen
registrierte ich, dass ich wieder unter den Lebenden war.
Trotzdem hielt ich meine Augen geschlossen. „Levi, er
schläft immer noch“ hörte ich eine Stimme,
die ganz nah an meinem Kopf war. „Küss ihm doch
einfach auf den Mund, dann wird er ganz sicher wach“
schlug Levin vor. „Nein, ich traue mich nicht, ich weiß
nicht ob Micha sauer wird“ meinte die andere Stimme.
Längst war ich hellwach, stellte mich aber weiter schlafend.
Levins Stimme war eindeutig weiter entfernt, also konnte es
nur Phoenix sein, der vor meinem Bett kniete. „Mach
schon, er beißt schon nicht“ fuhr Levin fort und
sofort knurrte Phoenix: „Küss du ihn doch wach“.
Ich nutzte die Chance um meine Augen kurz aufzumachen. Glücklicherweise
hatte Phoenix sich gerade umgedreht als er mit Levin redete.
Ich nutzte die Chance und griff nach seinem Kopf, um ihn zu
mir zu ziehen. Ehe Phoenix überhaupt reagieren konnte
knutschte ich ihn ab. Als ich ihn wieder los ließ sagte
ich: „So wird das gemacht mein Süßer“.
Phoenix sah mich entgeistert an, während Levin laut lachte.
„Das ist unfair, du bist ja schon wach“ klagte
Phoenix, doch dann lächelte er mich sofort an. „Steh
auf, es ist schon 14.00 Uhr. Du hast ja den halben Tag verschlafen“.
Ich wollte gerade aus dem Bett springen als mir auffiel, dass
ich eine heftige Morgenlatte hatte. „Geht gerade nicht,
muss mich erst abkühlen“ flüsterte ich und
erntete fragende Blicke. „Ahhhhhh, der Herr hat ein
Rohr“ spottete Levin und schmiss sich auf das andere
Bett. „Was soll ich machen, hatte seit Tagen keinen
richtigen Sex mehr“ gab ich gespielt zurück. Levin
blickte mich intensiv an, schwieg ab, während Phoenix
sich sofort auf mich legte und meinte:
„Können wir gerne ändern“. „Nee,
so nötig habe ich es dann doch nicht“ hauchte ich
ihm entgegen und streichelte sein zartes Gesicht. „Mach
dir nichts draus, ich bin auch wieder solo“ fuhr er
fort und bekam dabei Tränen in den Augen. „Ach,
was soll ich denn erst sagen. Ich kann mich schon beinahe
nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal von einem
richtigen Mann gefickt wurde, dass muss Ewigkeiten her sein“.
Phoenix guckte mich an, während Levin eine ernste Miene
aufsetzte. „Komm, steh auf, ich mache dir Frühstück“
schlug Phoenix vor und mit einem Sprung aus dem Bett stand
ich splitterfasernackt mit halbsteifem Schwanz mitten im Raum.
„Ich geh kurz duschen Jungs“ merkte ich an, griff
meine Klamotten und ging ins kleine Badezimmer. „Lass
mich noch kurz vorher pissen, meine Blase platzt gleich“
hörte ich Levin rufen. Er kam angesprintet und drängelte
sich an mir vorbei ans Klo. Er öffnete seinen Reißverschluss
und holte seinen Prügel raus. Breitbeinig stand er vor
der Schüssel und ließ seinem Druck freien Lauf.
„Darüber sprechen wir noch“ flüsterte
er und ergänzte: „Ich meine, das mit dem richtigen
Mann und lange nicht mehr gefickt worden und so. Verlass dich
drauf“. Levin drehte sich nicht einmal um, während
er das zum Besten gab. „Du machst mir richtig Angst“
verhöhnte ich ihn und tätschelte kurz seine Pobacken.
Normalerweise hätte er ein Rohr bekommen müssen,
aber meines wurde immer länger und härter. Nachdem
er seinen Zauberstab wieder eingesperrt hatte drehte er sich
zu mir um und meinte: „Wir sind ja noch drei Tage hier“.
Wenn das eine Drohung war, verfehlte sie ihr Ziel total, denn
spätestens jetzt hatte ich `nen stahlhartes Schwert.
„Ey, erhol dich erst einmal. Denke, dass du noch völlig
ausgepowert bist von letzter Nacht“ grummelte ich zurück.
Wir schauten uns sekundenlang an, ehe Phoenix rief: „Levi,
komm bitte mal“.
„Ich und ausgepowert? Das ich nicht lache. Das war
maximal ein kleines Vorspiel. Gott ist mein Zeuge, das bekommst
du zurück und zwar schneller als du denkst“. Kurze
Zeit später verließ Levin das Badezimmer, während
ich unter die Dusche sprang. Keine 10 Minuten später
verließ ich angekleidet den Raum und staunte nicht schlecht
als ich Phoenix heulen sah. Er bemerkte mich erst gar nicht
und jammerte rum: „Ich vermisse ihn so. Normalerweise
haben Andre und ich immer zusammen Kartoffeln geschält“.
Levin redete beruhigend auf ihn ein, doch er weinte immer
weiter. Phoenix ließ das Messer fallen und lief zu seinem
Bett und warf sich drauf. Nun schluchzte er hemmungslos, während
ich wie eine Statue mitten im Raum stand. Ich brauchte einige
Sekunden um mit der neuen Lage klar zu kommen. „Wisst
ihr, wie lassen das kochen bleiben, ich lade euch zum Burger
ein“ schlug Levin vor und ich entgegnete: „Coole
Idee, aber woher willst du wissen, ob es die hier auf dem
Gelände gibt“. Plötzlich mischte sich Phoenix
ein und brabbelte: „Habe ich Levi doch alles schon gezeigt
während du geschlafen hast“. Er stand auf und wir
verließen das Haus. Bei Tageslicht fiel mir überhaupt
erst auf wie groß das Gelände war, auf dem all
die vielen kleinen Ferienhäuser standen. Selbst einen
Supermarkt und einen Pommes/Burgerstand gab es. Es herrschte
zwar Hochbetrieb aber wir wurden schnell bedient. Apropos
bedient: Levin machte ein ziemlich dummes Gesicht, als er
die Rechnung von 28,- Euro bezahlen musste. „Hat Mama
dir genug Taler mitgegeben oder musst du jetzt etwa deinen
Arsch hinhalten um über die Runden zu kommen“ nuschelte
ich ihm ins Ohr. „Du bist und bleibst ein Witzbold“
knatterte er zurück und schob gleich nach: „Jede
Wette, das du dann mein erster Kunde sein möchtest“.
Wo Levin Recht hatte, hatte er Recht. Klar hätte ich
mir seinen heißen Rundarsch für `nen heißen
Prärieritt angemietet, aber das war so unwahrscheinlich
wie eine Milchtüte erfolgreich durch die Abiprüfung
zu schleusen. Während wir aßen fing Phoenix erneut
an zu heulen, was mir richtig unangenehm war, weil ein Tisch
weiter eine Familie mit Kindern saß. Ihn schien es entweder
überhaupt nicht zu stören oder er nahm das gar nicht
wahr. „Ich vermisse Andre so doll. Ich habe ihn doch
über alles geliebt“. Die beiden recht fetten Kinder
schauten zu uns rüber und tuschelten. Das gefiel mir
gar nicht und ich war drauf und dann dem dicken Jungen meinen
angefressenen Burger quer ins Maul zu schieben. Als wir aufstanden
beugte ich mich zu der Familie rüber und flüsterte:
„Andre ist ein Meerschweinchen und gestern verstorben“.
Ich wurde nicht einmal rot dabei, doch leider hatte ich Phoenix
vergessen, der das alles mitbekommen hatte. „Micha,
Andre ist doch kein Meerschweinchen, was redest du da“.
Nun lag es an mir der Farbe rot eine neue Nuance zu geben
und die Hitze hetzte durch mein Gesicht. Levin legte Phoenix
die Hand auf die Schulter und schob ihn quasi Richtung Ausgang.
Ich drehte mich noch einmal zur besagten Familie um, die sich
mit Pommes oder einem Stück Burger im Mund nur irritiert
ansahen. „Ja, unser Freund steht unter Schock. Ist auch
nicht leicht, wenn einem sein Lieblingsmeerschweinchen wegstirbt.
Es kam ganz überraschend“. Die etwas kleinere dickliche
Tochter wandte sich an ihre Mutter und schimpfte: „Mama,
ich will das nicht mehr hören, mir wird richtig schlecht.
Da schmeckt einem ja der Hamburger nicht mehr“. Tatsächlich
spuckte sie den Rest ihres Burgers wieder auf den Teller zurück,
während ich schnell das Weite suchte. Gerne hätte
ich Phoenix etwas erzählt, aber er war nicht wirklich
im Stande Kritik zu ertragen.

An diesem Tag bekam er noch mehrere Heulattacken,
aber wir versuchten ihn mit irgendwelchen Dingen abzulenken.
Wir gingen zum See, wobei Levin und ich nur mit den Füssen
reingehen konnten, da wir keine Badehosen mit hatten. Wir
gingen auch ein bisschen spazieren und genehmigten uns eine
große Portion Eis. Der Tag ging schnell vorbei und als
wir es uns am Abend gemütlich machten waren wir froh,
das Phoenix halbwegs zur Ruhe gekommen war. Gegen 23.00 Uhr
wurde er müde und legte sich schlafen. Als Levin ihm
sagte, das er mit mir noch einmal kurz aus dem Haus gehen
wollte jammerte er sofort wieder rum: „Nein, ich will
nicht alleine sein“. Es gelang Levin ihn zu überzeugen
das wir nicht lange aus dem Haus sein würden, weil er
unbedingt etwas mit mir besprechen wollte. Phoenix nötigte
ihm aber ab, das wir die Betten zusammenschieben sollten und
er in der Mitte von uns schlafen wollte. Quasi doppelt geschützt
und gewärmt. Kaum hatte Levin mit mir das Haus verlassen
als ich ihn fragte, was wir dringendes zu besprechen hätten.
„Komm mit, ist wegen Phoeni“ nuschelte er und
wie ein dummes Schaf folgte ich ihm blind. Wir gingen immer
weiter in den Wald hinein, ehe er sich vergewisserte, dass
wir alleine waren. „Hier am Baum müsste es gehen“
merkte er an und drehte sich zu mir. „Ähhhh, was
müsste hier gehen. Ich dachte wir wollten etwas wegen
Phoenix bequatschen“ entgegnete ich. „Das könnte
dir so passen. Meinst du etwa, dass ich deine Frechheit heute
Morgen im Badezimmer vergessen habe. Wir sind nicht wegen
Phoenix hier, sondern weil wir beide etwas miteinander klären
müssen mein Freund“. Levin kam mir unheimlich vor
und ich fragte mich, was er mit mir vorhatte. Des Rätsels
Lösung folgte auf dem Fuß, als er plötzlich
die Kondompackung aus seiner Hosentasche rausholte. „Was,
ähhhh, was soll das denn“ fragte ich und innerlich
kannte ich längst die Antwort. „Nee, er konnte
nicht das wollen, wovon ich immer träumte. Und schon
gar nicht im tiefen Wald, den wir überhaupt nicht kannten“
schoss es durch meine Hirnrinde und übertrug sich auf
meinen Schwanz. Levin kam ganz nah an mich ran und hauchte
mir beinahe lieblich ins Ohr: „Kneifen kannst du vergessen.
In mir hat sich über den Tag soviel Druck aufgebaut,
das jetzt der Zeitpunkt gekommen ist ihn wieder loszuwerden“.

„Ähhhh, und ähhh was habe ich
ähhh damit zu tun“ gab ich leicht spottend zurück.
Levin blieb die verbale Antwort schuldig, aber er öffnete
meine Hose und ließ sie zu Boden krachen. „Bitte,
sei vernünftig, du kannst doch nicht wirklich…“
stotterte ich, doch mit einem „Psssssst“ beendete
er die Diskussion. Für ihn war längst klar wohin
die Reise gehen würde und ganz sicher hatte er schon
die beiden Hauptrollen zwischen uns aufgeteilt. Um ihn noch
ein wenig mehr zu provozieren fragte ich ihn scheinheilig:
„Levin, das finde ich echt geil, das ich dich gleich
ficken darf. Endlich kann ich einem Heteroarsch mal zeigen,
wo die schwule Keule hängt“. Er lachte nicht einmal
über meinen Scherz, sondern befahl mir mich umzudrehen
und am dicken Baumstamm abzustützen. Es dauerte eine
Weile ehe er zufrieden mit meiner Position war. „So
ist gut und nun warte bis ich bereit bin. Geht gleich los“
sagte er und sofort antwortete ich: „Bist du sicher,
dass du gleich bereit bist“. Ich hätte das lieber
nicht sagen sollen, denn sofort bekam ich zwei feste Hiebe
auf meinen Hintern. Dann fiel Levin auf, das ich noch meine
Boxer anhatte und sofort zog er sie bis zu meinen Knöchel
herunter. Ich war vor Erregung so unter Spannung, das ich
gar nicht mitbekam, wie er sich seiner Hose entledigt und
das Kondom übergestreift hatte. Ich gab einen lauten
Lustseufzer von mir, als ich seine fette Wurst an meiner Ritze
spürte. „Levin, du bist, ahhhh, du bist total verrückt“
war das einzige, was ich darauf entgegnen konnte. „Verrückt?
Vielleicht hast du Recht, aber dann mit dicken Eiern verrückt“
verhöhnte er mich und gab mir weitere Schläge auf
den Arsch, während sein Glied immer zudringlicher wurde.
Anscheinend wollte er das Vorspiel gänzlich ausblenden,
denn schnell spürte ich seine Eichel an meinem Garagentor.
„Ich kannte sein Auto, schließlich hatte es die
Nacht zuvor schon in meiner Garage gepackt. Doch diesmal war
es etwas völlig anderes. Er wollte mir meine Frechheiten
heimzahlen und entsprechend forsch ging er zu Werke. Es war
kein echter Schmerz, sondern eher der Überraschungseffekt,
der mich laut aufschreien ließ, als er sein Glied diktatorisch
in mich hineinpresste. Levin war alles andere nur nicht zärtlich.
Aber vielleicht mochte ich genau diese Art besonders gern,
weil sie die Urform des Mannes war. Nicht verweichlicht und
verwässert, sondern echt, hart und kompromisslos. Es
kam mir vor, als seien wir zwei Neandertaler, die es sich
in einer kurzen Jagdpause mal so richtig derb besorgen wollten.
Sicher gab es auch früher schon die Unterscheidung zwischen
aktiv und passiv. Das letztere traf eindeutig auf mich zu.
Irgendwelche Geräusche im Wald ließen mich zusätzlich
aufschrecken, aber es war mir nicht vergönnt einmal nachzusehen,
welche Tiere sich an uns vorbei schlichen. Es waren die heftigen
Stöße, die Levin mit verabreichte. Anscheinend
hatte er die Gänge 2, 3 und 4 ausgelassen, denn er nagelte
mich gleich im fünften Gang durch. Hochtourig und beinahe
aggressiv wurde mein Hintertürchen gerammt und weich
gekocht. Um nicht die Balance zu verlieren umschlang ich den
Baumstamm, was die Sache für mich aber nur unwesentlich
leichter machte. Seine feste Rinde scheuerte an meinen Armen
und der Druck, den Levin auf mich ausübte, schien mich
verrückt werden zu lassen. Keine Spur mehr von Zärtlichkeit,
nur harter, ehrlicher Sex. Als auch noch einige Ameisen an
meinen Beinen hoch krabbelten wurde ich hysterischer. „Levvv,
Levinnnnnnnnnn, bitte, ahhhhh, eine Ameisenarmee greift mich
an, ohhhh, ahhhhh, bitteee“. Er lachte kurz und seine
Lustseufzer wurden immer intensiver. Genauso wie seine Stöße,
die er unaufhörlich in mich abfeuerte. „Dann ergib
dich und sie werden dich leben lassen“ hechelte er.
„Wer, was, ähhh, wieso ergeben“ brüllte
ich aufgelöst entgegen, während mehrere dieser kleinen
Plagegeister meinen Sack geentert hatten. Ich versuchte sie
mit der einen Hand weg zu schlagen wurde aber durch den erbarmungslosen
Ritt meines Freundes daran gehindert. Denn kaum hatte ich
meine Hand am Sack, als mein Kopf unkontrolliert gegen den
Stamm schlug. „Ahhhhh, bittttttttttte, mach kurzzzz
Paussssse, bitttttttttte“ schrie ich, doch ich bekam
nur zu hören: „Neinnnn, ich kommmmmmme“.
Just in dem Moment, wo Levin meinen Hintern aufriss, explodieren
ließ und Frei Haus in die Hölle schickte, hörten
wir Stimmen die sich näherten. „Du Klaus-Peter,
da ist doch was, mach mal die Taschenlampe an“ hörte
ich eine Frauenstimme sagen. Wenig später sah ich mitten
im Wald ein Lichtkegel, der sich uns bedrohlich näherte.
Kaum hatte Levin abgespritzt, als er tief in meinem Arsch
verharrte und sich nicht mehr bewegte. Obwohl wir so ruhig
wie möglich waren erreichte uns wenig später der
Lichtstrahl. „Du Beate, guck dir das mal an“.
Sekundenlang wurden wir angestrahlt als die Frauenstimme laut
rief: „Schämen sie sich überhaupt nicht so
etwas hier zu machen. Sie sollten sich schämen. Wir rufen
gleich die Polizei“. Mein Herz schien in tausend Einzelteile
zerspringen zu wollen und mein Hirn schien heiß zu laufen.
Solch eine peinliche Situation hatte ich vorher noch nicht
erlebt. Fehlte nur noch, das sie beiden Leute näher kamen.
„Komm, wir gehen weiter, das ist ja einfach nur noch
widerlich“ keifte die Frau und ergänzte sofort:
„Klaus-Peter, ich habe dir erst vorhin gesagt, das wir
so spät nicht mehr durch den Wald gehen sollten. Heutzutage
weiß man nie welche Perverse sich dort herumtreiben“.
Erleichtert stellten wir fest, dass der Lichtstrahl von uns
wich. „Papa, das waren doch zwei Männer eben oder“
hörten wir auf einmal eine weiche Mädchenstimme.
„Scheiße, ist denn die ganze Familie spazieren
gegangen“ fragte ich mich und ermahnte Levin endlich
seinen Speer aus meinem Arsch zu ziehen. Kaum hatten wir uns
gelöst als meine Stimmung völlig im Eimer war. „Na,
du bist ja superklasse. Hast dir einen Baum am Wegesrand ausgesucht“
schimpfte ich, während ich hastig die Ameisen von meinem
Körper schlug. „Ey Micha, ich kenne mir hier nicht
so aus. Habe da wohl die Bäume verwechselt. Ist mir vorhin
schon aufgefallen, weil dieser Stamm viel dünner war“
nuschelte Levin und ergänzte: „Aber der Fick war
echt heftig. Mir sind fast die Eier aus dem Sack gefallen“.
Als wir uns angezogen hatten gingen wir langsam Richtung Ferienhaussiedlung.
Phoenix sah mich völlig entgeistert an, als er mich sah.
„Was ist denn mit dir passiert, du siehst ja aus, als
hätte dich ein Bär oder Löwe geküsst“
spottete er. „Wie witzig du Sommersprosse. Bin im Wald
aufs Maul gefallen, war alles andere als lustig“ antwortete
ich und sofort stand Phoenix auf und kam auf mich zu. „Oh,
dein Gesicht ist ja total zerkratzt, muss ja ein böser
Sturz gewesen sein. Während Phoenix und ich in das Badezimmer
gingen tat Levin so, als ginge ihn das alles gar nichts an.
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