| Diese Story habe
ich vor genau vier Jahren geschrieben. Meine ersten schreiberischen
Versuche machte ich ungefähr ein Dreivierteljahr zuvor,
dieses Stück repräsentiert also sozusagen die Endphase
meiner "Lehrzeit". Habe für Mit-Glied nur an
den Personen ein bisschen was verändert, sonst ist alles
original. Da meines Wissens nur ein Einziger hier im Forum
die Geschichte kennt, ist es ja fast eine Erstveröffentlichung
Happy New Year
"Na klasse, das hab' ich mir schon immer gewünscht
: Mitten in einer kalten Nacht am Arsch der Welt festzusitzen!"
Philipp schimpfte wie ein Rohrspatz. "Und alles nur,
weil es Herr Riedel nicht schafft die defekte Benzinanzeige
seines Autos reparieren zu lassen!!"
Der Angesprochene blickte ratlos gen Boden. Sie standen mutterseelenallein
auf dieser Provinzstrasse in einer total abgelegenen Gegend.
Es war Silvester, eine halbe Stunde vor Mitternacht - Wohl
keine Chance, dass die nächsten Stunden jemand vorbeikommen
würde.
"Das ist nicht mein Auto", stammelte Christian.
"Ich hab' den Kombi ja auch nur geliehen, weil mein eigener
Wagen in der Werkstatt ist. Wie sollte ich das mit der Benzinuhr
wissen ?"
"Weisst du was?", entgegnete ihm Philipp wütend,
" das ist mir sowas von egal, ich hab' keine Lust hier
rumzustehen und Däumchen zu drehen. Alles bei dieser
Affenkälte........Oh, ich find dich so scheiße!!!"
Christian fühlte sich hilflos. Er versuchte seinen Kumpel
zu beschwichtigen: "Ja, blöde Situation. Aber hör'
doch, ich kann doch nix dafür, dass......"
"Dabei hätt' ich's wissen müssen", unterbrach
ihn Philipp barsch. "Ich hör' dich noch sagen 'Komm,
lass uns an Silvester zu einem Freund von mir fahren. Seine
Clique ist berühmt-berüchtigt für ihre abgefahrenen
Partys - Da können wir krass abfeiern'. Das war ja noch
in Ordnung - Für Party bin ich immer zu haben. Als du
mir dann aber gesagt hast, das Ganze wäre irgendwo 'jwd',
hab' ich schon ein komisches Gefühl bekommen....... Und?
Recht hatte ich!" Der Youngster redete sich nun endgültig
in Rage.
"Also, mit motzen kommen wir jetzt auch nicht weiter",
meinte Christian. "Ich hab' eben gesehen, dass hinten
'ne ziemlich dicke Wolldecke drin liegt, das hilft uns gegen
die Kälte. Und da, schau, eine Lampe liegt daneben."
"Oh, super! EINE Decke für ZWEI Personen - Was für
ein Luxus......und alles mit Beleuchtung - Wir können
uns gegenseitig zugucken, wie wir uns einen abzittern. Heute
ist wirklich mein Glückstag. Was will ich noch mehr?!?
Vielen Dank Herr Riedel!!" Philipps Sarkasmus war nicht
mehr zu überbieten.
Nun platzte auch Christian der Kragen: "Jetzt mach aber
mal halblang! Wenn wir die Lampe anmachen, kann man uns schon
von weitem sehen, Blödmann. Und wenn du nicht mit dem
Meckern aufhörst, lege ich mich allein mit der Decke
in den Laderaum und du kannst sehen, wo du bleibst!"
Mit diesen Worten klappte er die Rückbank des Kombis
nach unten, stieg ein und legte sich der Länge nach hin.
Er schlug die Decke über sich, drehte sich zur Seite,
um seinem Mitfahrer demonstrativ den Rücken zuzuwenden.
Philipp murrte noch leise vor sich hin, wollte letztendlich
aber auch nicht in der Kälte stehen. Er kroch bei Christian
unter. Rücken an Rücken lagen sie da und zerrten
immer wieder an der Decke, weil diese doch etwas zu schmal
war. Philipp kam ins Grübeln.......So hatte er sich das
nicht vorgestellt. Er wollte sich doch gar nicht mit Christian
streiten. Ausgerechnet mit Christian.....Als er im Sommer
als Azubi in die Firma eintrat, war es gerade Chris, der ihm
das Einleben besonders erleichterte. Es war doch so schön,
dass gerade der süße Christian sich so intensiv
um ihn kümmerte........Philipp bemerkte, wie ihm wohlige
Schauer den Rücken hinab fuhren und seine Hose wurde
ihm verdächtig eng! In seine Gedanken platzte eine Stimme.
"Phil, frierst du genauso wie ich? Zumindest zitterst
du ganz schön!"
"Mir ging's schon mal besser", war die Antwort.
"So geht das nicht", meinte Christian. "Wir
müssen enger zusammen und uns gegenseitig wärmen,
sonst wird das nichts. Los, dreh dich um."

Shit, dachte sich Philipp. Wenn sie jetzt direkt
gegenüber lägen, würde der Schnuckel doch merken,
dass bei Phil mehr als nur Sympathie im Spiel war. Allerdings
war die Alternative vor Kälte zu schlottern noch schlechter.
Ach, was soll's! Er drehte sich genauso wie Christian um.
Allerdings versuchte er den gegenseitigen Kontakt am Schoss
zu vermeiden - Ein Unterfangen, welches nicht lange funktionierte.
Doch zu seinem eigenen Erstaunen spürte er, dass sich
ihm ebenfalls eine ganz nette Beule entgegen streckte. Das
Licht der Lampe, an der Frontscheibe angebracht, schimmerte
noch etwas in Richtung Ladefläche und verlieh Christians
hübschem Gesicht eine sehr sanfte Ausstrahlung. Die Decke
umschloss jetzt beide, von Christians Körper ging eine
angenehme Wärme aus. Es war ein sehr romantischer Augenblick.
Philipp merkte, wie sich ein Arm um ihn legte.
Christian lächelte verführerisch: "Siehst du?"
Man muss eben aus allem das Beste machen. Und wie ich spüre,
hast du dich mit der Situation doch ganz gut arrangiert?!"
Die Hand hinter Philipp streichelte sacht dessen Rücken.
"Lass uns unsere Mäntel ausziehen. So kalt ist es
uns doch schon gar nicht mehr."
Philipp zögerte auf diesen Vorschlag hin keine Sekunde.
Hätte ihm jemand vor fünf Minuten gesagt, er würde
bei dieser Kälte auf seinen Mantel verzichten, hätte
er denjenigen für verrückt erklärt. Aber er
wollte seinen Kumpel richtig fühlen können, was
in voller Montur schwerlich möglich war. Als beide sich
ihrer Mäntel entledigt hatten, krochen sie wieder unter
die Decke. Die Fingerkuppen von Christians Hand fuhren vorsichtig
über Philipps Gesicht. Sie strichen ganz sanft von der
einen Wange zur anderen und wieder zurück. Sie umschmeichelten
die sinnlichen Lippen und streichelten zärtlich die Mundwinkel.
Philipps Körper bebte leicht vor Erregung. Die Hand wanderte
übers Kinn ganz langsam den Hals entlang in Richtung
Brust. Mit sanftem Druck fuhren die Finger hinab über
den Bauch zur Körpermitte. Dort angekommen krabbelten
die Taster unter Phils Pullover und zogen das Unterhemd aus
der Hose. Gleich darauf fühlte er Christians warme Hand
auf seinem Bauch liegen. In die kuschelige Decke eingewickelt,
im Arm seines Schwarms liegend, dessen Body spürend -
Philipp fühlte sich geborgen wie selten zuvor. Er genoss
es, durch seinen Kumpel zärtlich erobert zu werden und
war wie gefesselt, als er in dieses wunderschöne Gesicht
sah. Christian hauchte Philipp einen sehr sanften Kuss auf
den Mund. Er zog darauf gleich wieder seinen Kopf zurück,
um die Reaktion des anderen beobachten zu können. Als
er feststellte, dass dessen Mimik nicht negativ war, eher
Verblüffung ausdrückte, suchte er sofort erneut
Kontakt. Die Küsse waren nicht besonders stürmisch
oder tief, vielmehr äußerst vorsichtig, ganz so,
wie man es eben bei einem Neuling in der Männerliebe
machen sollte. Zur Unterstützung streichelte Chris’
Hand die leicht zitternde Brust. Trotz der etwas unglücklichen
Lage, in der sich die beiden befanden, fühlte sich Philipp
so wohl wie noch nie. Er hatte den Eindruck mit dem zärtlichsten,
einfühlsamsten Menschen der ganzen Welt zusammen zu sein
und alles um ihn herum war vergessen. Im Zeitlupentempo, mit
sachtem Druck wanderten die Fingerspitzen am Brustkorb entlang.
Jede einzelne Rippe bekam eine sanfte Massage. Insgeheim bewunderte
Christian die zarte, weiche Haut. Philipp stöhnte leise.
Er spürte, wie sein bestes Stück die Hose zu sprengen
versuchte, um seinem Wohltäter entgegen zu wippen.
"Jetzt ist der Herr Riedel doch nicht mehr ganz so scheiße",
lächelte Christian verschmitzt.
Philipp lief vor Scham knallrot an. "Es tut mir so leid,
dass ich ausgerastet bin. Du konntest doch nichts dafür.
Kannst du mir noch mal verzeihen?", bat er aus tiefstem
Herzen.
"Nun ja", grinste Christian, "die Versöhnungen
im Bett sind ja die besten. So gesehen war's unser Glück,
dass du Dampf abgelassen hast."
Er fasste Philipp an den Schritt und griff ihn dort ab. Der
Boy seufzte gleich heftig los, war richtig mürbe und
zu allem bereit. Er widersprach nicht, als ihm die Hose geöffnet
und etwas runter gezogen wurde. Im Gegenteil: Der bis in die
letzte Faser steife Schwanz schnellte in Richtung des süßen
Liebhabers als er auch vom letzten Stückchen Stoff befreit
wurde. Mit Genugtuung registrierte Christian die mehr als
zufrieden stellende Länge des Teils, seine Bemühungen
waren also alles andere als umsonst gewesen.
"Du wolltest dich bei mir entschuldigen? Das kannst du
jetzt praktisch tun: Schenk mir deinen Saft!"
Er legte die fast haarlosen Eier in die Handfläche und
spielte mit ihnen herum, indem er sie sanft drückte und
hin- und herrollen ließ.
Aus der Ferne hörte man Kirchenglocken läuten. Das
hieß: Es war Neujahr und der nächste Ort war doch
nicht so weit entfernt, wie sie vorher dachten. Aber das war
genauso egal wie das Feuerwerk, das den Nachthimmel erhellte.
Wo sich doch etwas ganz anderes in Philipps Schoß in
Richtung Mond und Sterne streckte!

"Chris! Nimm dir von mir was du willst!
Bitte melk mich ab", flehte er.
"Ganz wie du willst, Phil......." Christian wollte
Philipp nicht betteln lassen. Die Hand umgriff beherzt den
fetten Stamm und wichste in der ganzen Länge daran -
Philipps Atem rasselte. Der Riemen wurde in schnellem Tempo
abgerubbelt - Philipp stöhnte in voller Lautstärke.
Jetzt konnte es nicht mehr lange dauern. "Oh, Chris.....Christian,
ich......".......
Aus nicht allzu großer Ferne ertönte ein Hupen.
Beide schreckten hoch. Ausgerechnet jetzt wurden sie gefunden!
Hastig richteten sie wieder ihre Klamotten, was bei Philipps
Ständer nicht so einfach war.
"Ach ja: Happy New Year", bemerkte Christian beiläufig.
"Komm' doch heute Mittag zu mir nach Hause. Ich koch'
uns was Schönes und dann können wir Neujahr feiern.........."
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