| Es muss etwas vor
9 gewesen sein, als ich an diesem Abend mit der U-Bahn auf
dem Weg nach Hause war. Es waren noch recht viele Leute unterwegs,
und obwohl noch Plätze frei gewesen wären und ich
doch relativ weit fahren musste, stellte ich mich erst einmal
lieber an den Rand der Plattform bei der Tür. Ich erinnerte
mich daran, dass ich unlängst einmal den Punkt "Gekoppelte
Geräte" im Bluetooth-Menü von meinem Handy
ausprobiert hatte. Leer, aber nachdem ich den Punkt "Neu"
ausprobiert hatte, der dann erschienen war, wurden nach einigen
Sekunden drei, vier Modellbezeichnungen von irgendwelchen
Telefonen
angezeigt. Ein paar Leute in meiner Umgebung hatten also anscheinend
standardmäßig Bluetooth aktiviert und die vorgegebene
Bezeichnung so stehen gelassen. Ich hatte dann aber lieber
nicht versucht, mich mit einem davon zu verbinden, weil dann
womöglich jemand verärgert auf mich zu gekommen
wäre, oder vielleicht bei mir das Adressbuch ausgelesen
hätte oder so etwas in der Art. Als ich es diesmal wieder
probierte, tauchte zwischen den Namen einiger Telefon-Modelle
auch "Maffia", willficken" und "31m.will.AVp.w.T-Sh."
auf.
Schlagartig wurde ich nervös und schaute mich um. Zwei,
drei andere standen um mich herum, auf den Sitzplätzen
Business-Männer, Hausfrauen, Discoboys und Kichertussis,
ein Querschnitt durch die ganze Stadt eben. Ich versuchte,
unauffällig die Anzeige zu verdecken, so dass ja niemand
vielleicht mitlesen konnte, und machte noch einen Suchlauf.
Ein, zwei der Kennungen waren verschwunden, aber die auffälligste
war noch da.
Nächste Haltestelle, ein paar stiegen aus, fast niemand
ein. Auf die Beschreibung passte eher niemand davon. War das
wirklich wahr? Auch wenn ich 10 Minuten davor wirklich noch
nicht so sehr an Sex gedacht hatte, so dachte ich jetzt die
ganze Zeit daran. Aber sogar wenn das kein Witz war, und ich
das als einen 31-jährigen in einem weißen T-Shirt
interpretieren konnte, der gefickt werden wollte, so wusste
ich ja nicht einmal, was ich sagen sollte.
Die Türen schlossen sich, der U-Bahn-Zug beschleunigte,
und ich machte noch einmal einen Suchlauf. Noch immer da.
Ich hielt das Telefon ganz nebenbei in der Hand, so als ob
ich gerade nach der Zeit geschaut hätte, und ging ein
Stück weiter. In einer der Sitzgruppen saß wirklich
jemand mit einem weißen T-Shirt, und er schaute abwechselnd
auf seine Handy-Anzeige und durch die Gegend.
"Hallo", sagte ich, als er gerade aufblickte, und
er war zuerst etwas verwirrt, aber als ich ihm auch noch das
Telefon in meiner anderen Hand hinhielt, veränderte sich
sein Gesichtsausdruck, und wir gaben uns nach kurzem Zögern
die Hand. Ich blieb daneben stehen, und wir schwiegen uns
an. Kurz vor der nächsten Station sagte er aber plötzlich
"steigen wir hier aus?", ich sagte nur "gut",
und die anderen ließen ihn vorbei. Wir stellten uns
zur Tür, und blieben dann am Rand des Bahnsteiges stehen,
während die anderen Fahrgäste zu den Ausgängen
strömten.
"Hey, das war eigentlich nur Spaß, ich wollte
schauen, was passiert", sagte er und war jetzt fast etwas
nervös und schien leicht zu zittern.
"Kein Grund zur Panik", versuchte ich ihn zu beruhigen,
"aber jetzt hast du ja gesehen, was passieren kann".
"Ich hätte aber schon Lust, also wenn du willst",
sagte er.
"Ja gern, warum nicht? Hast du Gummis da?"
"Ja schon - aber gleich da?"
"Schauen wir halt einmal."
Wir gingen der Beschilderung nach in Richtung Ausgang, während
ich nach der Aufschrift "WC" suchte. Ich hatte zwar
schon früher mit jemand auf einem öffentlichen Klo
Sex gehabt, aber das war nur, weil es gerade weder bei ihm
noch bei mir ging und keine sponane Aktion. Obwohl ich ihm
in diesem Moment fast lieber vorgeschlagen hätte, mit
zu mir zu kommen, so war ich wie besessen davon, ihn jetzt
möglichst in den nächsten Minuten hier irgendwo
durchficken zu können.
Im Zwischengeschoß war auf der rechten Seite ein Fahrkartenautomat
und ein jetzt geschlossener Auskunftsschalter, und auf der
linken Seite eine Toilette. Ich öffnete die Tür
mit dem Männersymbol und ging voraus, er folgte mit etwas
Abstand und wollte sich wohl vergewissern, dass uns niemand
folgte. Es wirkte halbwegs sauber, und niemand außer
uns schien hier zu sein. Ich ging in die Kabine, die ganz
hinten war, und als ich die Tür hinter uns beiden versperrte,
wurde meine Erektion, ich hatte schon die ganze Zeit vorher
einen Halbsteifen gehabt, auf einen Schlag kräftiger.
Ich griff vorsichtig auf seine Hose, wo es sich recht hart
anfühlte. Mit einem Mal umklammerte ich ihn und küsste
ihn, er griff unter mein T-Shirt, weiter zu meiner Hose, versuchte
den Gürtel aufzumachen. Ich half ihm, und vorsichtig
aber doch griff er in meine Unterhose, um dann meinen steifen
Schwanz zu wichsen.
Ich zog seine Hose herunter, tastete mich vor, legte einen
Arm um seine Schultern und wichste ihm einen, bis er auch
so steif wie bei mir war. Wieder küssten wir uns und
drückten uns eng aneinander. Nebenbei suchte er seine
Hosentaschen ab, und fand zwei Kondome.
"Warte", sagte ich, und wir waren für einen
Moment still. Als wirklich niemand zu kommen schien, zog ich
mir notdürftig die Hose hoch, ging in den Waschraum ein
paar Meter davor und drückte etwas Flüssigseife
auf ein Papierhandtuch. Rasch ging ich zurück und sperrte
die Tür wieder zu. Er hatte sich inzwischen die Hose
weiter heruntergezogen.
"Ja, bleib so", sagte ich, als er sich an der Wand
abstützte und mir seine Arschbacken präsentierte.
Ich verrieb die flüssige Seife in seiner Spalte und dann
besonders an seinem Eingang. Vorsichtig machte ich die Verpackung
eines Kondoms auf und rollte es ab, während er sich zu
mir herüberdrehte.
Ohne es noch vorher mit einem Finger probiert zu haben, setzte
ich bei ihm an und versuchte, ihm meine Eichel hinein zu drücken.
Er war etwas eng, aber ich hatte diesmal wirklich eine kräftige
Erektion. Als er etwas nach oben ging, konnte ich dann gut
in ihn eindringen und rutschte vorsichtig weiter. Ich blieb
so, ging etwas zurück, aber nach seinem "Ja, komm,
weiter" rammte ich ihm meinen Steifen bis zum Anschlag
hinein.
Während ich mich mit beiden Händen an ihn klammerte,
glitt ich jetzt schon viel lockerer immer wieder in ihm hin
und her
"Wie ist es?", fragte ich, und er stöhnte ein
"gut" hervor.
Ich griff mit einer Hand an seinen halbsteifen Schwanz, der
sich nach ein paar Wichs-Bewegungen wieder härter anfühlte.
Ich konnte noch, aber sehr lange wohl nicht mehr.
"Drinnen oder draußen?", fragte ich ihn.
"Drinnen!"
Ich stieß jetzt brutaler in seinen Arsch, sein Penis
zuckte daraufhin kurz auf, und jetzt ging es wirklich nicht
mehr. Meine Finger klammerten sich in in, und in einer gewaltigen
Entladung kam ich in ihm. Während ich noch einige Male
zustoßen konnte, war seine Erektion immer noch da.
"Kommst du?"
"Bald!"
Ich war noch in ihm drin, und wichste ihn so schnell ich
konnte. Dem Pumpen nach, das ich mit meiner Hand spürte,
konnte es bei ihm auch nicht mehr lange dauern. Sein leises
Stöhnen verstummte für einen Moment, und ich merkte,
wie er einige Ladungen in das Klo vor ihm abspritzten musste,
während sich sein Schließmuskel zusammenkrampfte.
Ich ließ mich etwas auf ihn fallen, drückte mich
an ihn, und nach ein paar Sekunden standen wir auf, blickten
uns an, küssten uns wieder.
"Nicht schlecht", sagte ich, als wir wieder angezogen
waren und ich mir das Sperma abwusch, das etwas von ihm auf
meine Hand gekommen war. Ganz unschuldig standen wir an zwei
Waschbecken nebeneinander, während gerade jemand hereingekommen
war.
"Und, wo musst du noch hin?", fragte ich ihn draußen.
"Ich wäre sowieso hier ausgestiegen."
"Oh, dann habe ich ja echt noch Glück gehabt."
"Kann man sagen. Ja gut, dann bis später einmal
vielleicht", sagte ich, und gab ihm noch einmal die Hand.
"Ja, vielleicht", sagte er, und ging nach oben auf
die Straße.

Während der Fahrt überlegte ich mir, was ich bei
mir als Kennung eintragen könnte. Oder doch lieber nicht,
wer weiß, wer mich da entdeckt. Aber warum nicht? Egal.
© swal (at) gmx.at
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