| Das Geheimnis der
vier Elemente
Gor stand tief erschüttert an dem Bett seines Vaters,
der mühsam seine
letzten Atemzüge tat. Nachdem er lange krank und immer
schwächer geworden
war, kam nun der Tod fast wie eine Erlösung. Nach einem
letzten Schluck
Wasser begann er mühsam, von langen Atempausen unterbrochen,
zu reden:
"Gor, mein Junge, ich muss die zum Abschied noch etwas
Wichtiges
mitteilen: Du bist nicht mein richtiger Sohn. Auch ist Pal
nicht dein
Bruder, wo auch immer er jetzt sein mag. Du wurdest als kleines
Kind auf
unsere Schwelle gelegt und Mari und ich beschlossen, dich
wie unser eignes
auf zu nehmen. Nun aber sollst du das wissen. Bei dir fanden
wir ein
Medaillon, ich trug es immer um den Hals, damit es nicht verloren
ging.
Nimm es nun und trag es selbst." Behutsam streifte Gor
die Kette über den
Kopf seines Vaters und legte sich diese samt dem Anhänger
um den Hals. Er
hatte es nie beachtet und betrachtete es nun erstmals genauer.
Es war eine
fast unansehnliche Scheibe, auf der offensichtlich einmal
Steine eingesetzt
waren. Die aber fehlten und das Material war beschlagen und
matt. "Ich weiß
nicht, was es bedeutet und wofür es gut ist, aber bewahre
es gut. Es könnte
der Schlüssel zu deiner Herkunft sein." Er ergriff
Gors Hände und drückte
sie mit letzter Kraft. Dann wich mit einem tiefen Seufzer
das Leben aus
ihm und er sank entspannt auf dem Lager zusammen. Sein Gesicht
lächelte,
so wie er oft gelächelt hatte und er lag da, als ob er
schlafen würde. Gor
fiel auf seine Knie und legte seinen Kopf auf die Brust des
Mannes, der für
ihn trotz der eben gehörten Worte sein Vater war. Tränen
rannen ihm über
die Wangen und lange rührte er sich nicht von der Stelle.
Ein paar Tage später, Gor hatte seinen Vater neben der
Mutter an einem
abgelegnen Plätzchen ihres Tal begraben, saß er
am Tisch der Hütte und
grübelte über seine Situation nach. Er war nun ganz
allein und hatte sein
ganzes Leben in diesem kleinen, unzugänglichen Tal verbracht.
Sein Vater
und seine Mutter hatten ihm und auch seinem etwas älteren
Bruder sehr viel
beigebracht. Neben der Bauerwirtschaft, die ihren Lebensunterhalt
ergab,
hatten sie jagen und fischen gelernt, aber auch mit dem Schwert
konnten
sie sehr gut umgehen. ,In diesen unruhigen Zeiten muss ein
Mann sich
wehren können!' hatte ihr Vater gesagt und die beiden
Burschen schon früh
unterwiesen. Aber auch ihre Mutter hatte ihnen wichtiges mit
auf den Weg
gegeben: Sie konnten lesen und schreiben, kannte viele Arzneipflanzen
und
Hilfsmittel, um Kranken zu helfen. Außerdem hatte sie
die beiden Jungen in
der Kalenderkunde unterrichtet. So konnten sie das Jahr einteilen,
kannten
die Tage der Sonnenwende und den Frühlings- und Herbstanfang.
Als die
Mutter vor fast 2 Jahren gestorben war, hatte Pal verkündet:
,Ich muss
jetzt hinaus in die Welt, ich werde in diesem Tal sonst verrückt.'
So
hatte der Vater ihn ziehen lassen, schweren Herzens. Gor wäre
gern
mitgegangen, konnte aber den alte Vater nicht allein lassen.
Nun stand
eigentlich seinem Weggehen nichts mehr im Wege. Vielleicht
würde er ja
seinen Bruder wieder finden oder etwas über seine geheimnisvolle
Herkunft
herausbekommen.
In dieser Nacht schlief er sehr unruhig. In seinem Traum erschien
zuerst
seine Mutter, später auch noch sein Vater. Beide waren
sehr besorgt und
rieten ihm, noch ein Jahr zu warten, bevor er das Tal verlassen
würde.
Verwirrte erwachte Gor und blinzelte in die Sonne, die ihm
ins Gesicht
schien. Die Warnung stand ihm aber noch so deutlich vor Augen,
dass er
beschloss, ihr zu folgen. Sein erster Gang führte ihn
zum Grab der Eltern
und zu seiner großen Verwunderung blühten auf beiden
Gräber die ersten
Tulpen des Frühlings, obwohl sonst noch nirgends welche
zu sehen waren.
Das nahm er als nochmalige Bestätigung seines Traumes.
So ging er also
planvoll in das vor ihm liegende Jahr: Er wusste, dass er
eigentlich nur
für sich wirtschaften musste, aber ob aus alter Gewohnheit
oder weil ihn
etwas anderes dazu trieb: Er bearbeitete alle Felder und ging
auch mit dem
Vieh so um, als müsse eine mindestens vierköpfige
Familie versorgt werden.
Dabei war ihm der Felsenkeller hinter dem Haus von nutzen,
in dem er nach
und nach Vorräte verstaute.
Am Tag der Frühjahrstagundnachtgleiche, dem ersten richtig
warmen
Frühlingstag, ging er zu einer seiner Lieblingsstellen
im Tal: In der
Nordecke des Tals hatte sich eine sonnenüberflutete kleine
Sandfläche
gebildet. Feiner, ockerfarbener Sand füllte einen Felsentrog.
Die Sonne
heizte diesen schon sehr bald gut auf und nach dem Winter
war dies der
erste Platz, an dem man sich dem Sonnenbad hingeben konnte.
Ungeniert, wie
er es immer getan hatte, zog sich Gor aus: Er war ein Bild
von einem jungen
Mann. Sein Körper war durch die Arbeit, aber auch die
Betätigung mit dem
Schwert und andere Übungen muskulös und kräftig.
Er war mit 1,90 m größer
als es sein Vater und auch sein Bruder gewesen waren. Sein
langes blondes
Haar fiel ihm nun, da er auch das Band daraus abgelegt hatte,
über die
Schultern. Voller Genuss legte er sich auf den warmen dunklen
Sand, wühlte
sich hin und her rutschend etwas hinein und schloss dann,
der Sonne
zugewandt, die Augen. Wohlige Wärme strömte aus
dem Sand in seinen Körper,
so dass seine Haut kribbelte. Er musste kichern, weil ihn
dass an
Kitzelkämpfe mit seinem Bruder erinnerte. Plötzlich
merkte er, dass er
wirklich sanft berührt wurde.
Überrascht öffnete er die Augen: Der Sand hatte
sich zu kleinen Fäden
zusammengezogen, die ihn jetzt berührten und seine Haut
kribbeln ließen.
Unfähig, sich zu rühren, beobachtete er weiter.
Die Fäden zogen sich immer
mehr zusammen und plötzlich erkannte er, dass zwei Arme
mit Händen ihn
umschlangen und seinen Körper voller Kraft, aber auch
großer Zärtlichkeit
berührten. Sie strichen mit ihrer Wärme über
seinen ganzen Leib, seine
Brustwarzen wurden geknubbelt. Dann erreichten die beiden
Hände sein
Glied, das schon auf die erregende Massage seines Körpers
reagiert hatte.
Sie umfingen es und begannen es zu reiben, so dass Gor erregt
stöhnte. Er
gab sich der Behandlung ganz hin, schloss die Augen und sank
entspannt in
den Sand zurück. Der umfing ihn immer mehr und deutlich
spürte er, dass er
nun auf einem kräftigen Mann lag, dessen Beine nun seine
Beine umschlangen.
Plötzlich spürte er, wie sich ein kleiner Sandfaden
in seinen Spalt
schlängelte. Seine Beine wurden durch die Sandbeine auseinander
gezogen,
so dass der Weg zu seinem Loch frei wurde. Der Sandfaden züngelte
um die
Rosette herum und drang dann in sie hinein. Gor spürte
keinen Schmerz, zu
sehr wurde sein Körper von einer ungekannten Erregung
geschüttelt.
Sandfaden verstärkte sich und schob sich immer weiter
in Gor hinein. Dann
spürte Gor, dass nun kein Sandfaden mehr in ihm steckte,
sondern das
steife Glied des Sandmannes. Aber das erhöhte nur seine
Erregung und als
diese Stempel nun rhythmisch in seinem Loch vor und zurück
bewegt wurde,
stöhnte er laut. Immer heftiger atmete er und merkte,
wie sich alles in
seinem Unterleib zusammenzog. Mit einem Schrei kam die erste
Entladung,
einer Fontäne gleich schoss der Samen aus dem Schwanz
des Burschen hervor.
Fast gleichzeitig begann ein Grollen laut zu werden, die Erde
schien unter
Gor zu erbeben. Dann spürte er, wie ein heißer
Strahl ihn erfüllte. Schuss
um Schuss gab er ab und erhielt er. Als der letzte aus ihm
heraus kam, zog
der Sandmann seine Schwengel aus ihm heraus. Ein Spritzer
aus Gors Glied
und einer aus dem ockerfarbenen des Sandmanns fiele auf das
Medaillon, das
Gor natürlich nicht abgelegt hatte. Es begann zu leuchten
und wurde auf
seiner Brust sehr heiß. Erschöpft, überwältigt
von alldem, sank Gor in die
Arme der Erde zurück.
Als Gor einige Zeit später wieder zu sich kam, verschwand
die Sonne gerade
hinter ein paar Bäumen. Wie aus einem tiefen Traum aufwachend,
so kam Gor
sich vor. Er sah an sich herunter: Spuren seines Samens zeigten
ihm, dass
wirklich etwas mit ihm passiert war. Und als er nun das Medaillon
betrachtete, nahm er überrascht wahr, dass das eine Viertel
golden glänzte
und in der leeren Fassung ein Stein funkelte: grün. Von
seiner Mutter
wusste er, dass das ein Smaragd sein musste. Grübelnd
hielt er den
Anhänger in der Hand, bevor er sich dann doch erhob,
ankleidete und in
Gedanken versunken nach Hause ging. Noch mehrfach ging Gor
zum Sonnenbad
an diese Stelle zurück, aber das Ereignis wiederholte
sich nicht. So
musste sich Gor der Erinnerung daran hingeben und befriedigte
sich dabei
selbst.
Es war Sommer geworden und damit die Zeit der Heu- und Getreideernte.
Gor
hatte den Tag, es war der Tag der Sommersonnenwende, mit dem
Einbringen
des Heus verbracht und war nun staubig und verschwitzt. Er
ging zu seinem
Lieblingsbadeplatz. Über einen Felsen an der Ostseite
des Tals strömte ein
kleiner Wasserfall in ein natürliches Felsenbecken. Die
noch hoch im Westen
stehende Sonne überflutete den Platz und Gor warf voller
Vorfreude die
Kleidung ab. Mit einem Satz war er im Wasser, tauchte unter
und wusch sein
Haar. Dann stellte er sich unter das fallende Wasser und genoss
dessen
Druck auf seiner Haut. Das Sonnelicht funkelte in den Wassertropfen
und
ein Regenboden erschien über der sprühenden Gischt.
Genießend schloss Gor
die Augen.
Plötzlich merkte er, dass das Wasser sich ganz anders
anfühlte, als
bisher. Er öffnete die Augen und stellte fest, dass ihn
zwei Hände aus
Wasser berührten. Der Schwall des Wasserfalls wurde immer
fester und dann
fühlte sich Gor in den Armen eines großen, starken
Mannes gefangen. Aber
ihn erfüllte keine Angst, sondern freudige Erregung.
Der Mann begann ihn
zu massieren, jede Stelle seines Körpers. Er legte seine
Hände an Gors
Glied und rieb es sanft. Gor ließ sich in die starken
Arme sinken. Wie
schon bei dem Erlebnis im Sandbad, erregten die Berührungen
Gor ungemein.
Er stöhnte wohlig und fühlte Geilheit in den Hüften
aufsteigen. Ohne Angst
nahm er wahr, dass sich ein Wasserstrahl den Weg in seine
Spalte bahnte.
Dann wurde er von dem Mann ergriffen, angehoben und rücklings
auf den
Schoss gesetzt. In sein Loch drang nun das Glied des Wassermannes
ein,
ohne dass Gor dabei Schmerz verspürte. Voller Lust drückte
er sein Becken
dem entgegen und bald war der kühle Ständer ganz
eingedrungen. Nun begann
der Wassermann zu stoßen, während er mit einer
Hand Gors Schwanz wichste.
Der stöhnte laut vor Erregung. Das bisherige Rauschen
des Wasserfalls
wurde zu einem Tosen, so als ob sich Wolkenbruch, Tauwetterfluten
und
Meeresbrandung in dem kleinen Becken treffen würden.
Gor schoss als erster
seine Ladung ab, gefolgt vom Pumpen des Wassermanns in seinem
Darm. Er
schrie seine Lust in das Brausen des Wassers hinein. Den letzten
Schuss
gab der Wassermann ab, nachdem er seine Kanone aus Gor herausgezogen
hatte. Wieder fiel ein Spritzer davon und von Gors Samen auf
das
Medaillon, das wieder leuchtete und auf Gors Brust ganz warm
wurde.
Erschöpft sank Gor in sich zusammen und wurde vom Wasser
sanft an das Ufer
getragen. Dort blieb er tief Atem schöpfend liegen.
Als Gor nach einiger Zeit wieder ganz bei Sinne war, erhob
er sich und
trat im roten Licht der Abendsonne an Land zurück. Das
Medaillon hatte
sich wieder verändert. Nun war ein zweiter Stein auf
der rechten Seite
eingesetzt und dieses Viertel glänzte auch golden. Der
Stein hatte eine
tiefblaue Farbe und funkelte im scheidenden Sonnenlicht. Nachdem
er sich
angezogen hatte, ging er nachdenklich nach Hause und grübelte
über die
Wiederholung einer solch seltsamen Begegnung nach. Aber auch
hier war es
so, dass es direkt zu keiner Wiederholung kam, so oft er in
diesem Sommer
auch noch badete, die Aktion wiederholte sich nicht. So blieb
ihm auch
hier nur, sich der schönen Erinnerung hinzugeben, was
immer zu einem
geilen Abgang führte.
Langsam kam der Herbst. Die Ernte forderte Gor an allen Enden:
Letztes
Getreide, Früchte, Beeren..Alles wollte nicht nur geerntet
sondern auch
gut gelagert sein. Beim Haltbarmachen der Dinge halfen ihm
die Kenntnisse,
die ihm seine Mutter gegeben hatte. So füllten sich der
Felsenkeller und
auch alle anderen Vorratslager. Als er am Tag des Herbstbeginns
von der
Westseite des Tals die letzten Strohbunde nach Hause schaffen
wollte, kam
plötzlich ein Sturmwind auf. So unerwartet und voller
Kraft, dass die Böen
Gor mit aller Macht trafen. Mit einem Ruck wurde er von einem
Sturmwirbel
emporgehoben, seine Kleidung von seinem Körper gerissen
und alles durch
die Luft geschleudert. Dann fand er sich im Inneren des Wirbels
wieder,
Luftwirbel umfingen ihn, massierten mal sanft, mal kräftig
seine Haut.
Schon fast wartete er darauf: Und wirklich wurden die Wirbel
plötzlich zu
Armen, Beinen, zum Körper eines kräftigen Mannes.
Dieser Umfing ihn und
zog ihn mit aller Kraft an sich. Er fühlte, wie sein
Schwanz von einer
Hand kraftvoll gewichste wurde und spreizte seine Beine in
Erwartung des
eindringenden fremden Gliedes. Und wirklich spürte er
augenblicklich den
Druck der Eichel des Windmannes an seiner Rosette. Mit einem
Ruck fuhr sie
hindurch, was ihn voller Erregung stöhnen ließ.
Dann ging es mit heftigen
Stößen weiter, tief schob ihm der Windmann seinen
Ständer hinten rein,
wichsten ihn dabei kräftig weiter. Nach einigen solchen
Stößen spürte Gor
seine Erregung auf den Höhepunkt zu laufen. Er stöhnte
immer lauter,
während sich das Rauschen des um ihn her wehenden Windes
zu einem Brausen
ungeheurer Macht verstärkte. Gor schrie in den Sturm
hinein seine Lust
heraus und spritzte ab. Die Entladung des Windmannes folgte
auf dem Fuße
und wieder ging ein letzter Spritzer der beiden Ladungen auf
dem Medaillon
nieder. Gor spürte noch, wie sich der Wind legte, sich
plötzlich seine
Sachen sich wieder um seinen Körper legten und er ganz
sanft auf die
Strohbunde sank. Erschöpft schlief er ein, alle seine
Kraft hatte sich in
dem Spiel erschöpft.
Erst in der Dämmerung erwachte er wieder und fand sich
vor der Scheune
neben dem Wohnhaus wieder. Er brauchte die Strohbunde nur
noch in die
Bodenluke zu schieben und alle Arbeit, die sonst den ganzen
Tag gebraucht
hätte, war getan. Als er wenig später am Tisch beim
Essen saß, fiel ihm
das Medaillon ein. Schnell holte er es aus seinem Hemd und
betrachtete es.
In der rechten Fassung war nun auch ein Stein, blasblau mit
hellen
Schlieren. Sie erinnerten an windgepeitschte Wolken. Nun glänzte
bis auf
das letzte Viertel das ganze Medaillon in sattem Gold. Gor
versuchte
diesmal gar nicht, eine Wiederholung des Erlebten zu erreichen,
hatte aber
für seine Erinnerung ein Auffrischung, die ihm manchen
heißen Abgang
verschaffte.
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