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Mir wurde schwarz vor Augen. Ich hatte das Gefühl in einen tiefen Abgrund zu fallen. Jeden Moment erwartete ich, mein Körper würde irgendwo aufschlagen und sich in einer breiigen Masse aus Blut, Fleisch und Knochen auf dem Boden verteilen.
„Alex“, jemand schüttelte mich.
„Alex, wach auf!“
Aus weiter Ferne tauchte Vadims Stimme auf. Er hatte sich über mich gebeugt. Seine Hand lag an meiner Stirn. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Als Basti die Tür zu Moritz’ Wohnung aufschloss, wunderte er sich zunächst, dass der Eishockeyspieler nicht da war. Dann fiel ihm ein, dass der Hausherr mit seiner Mannschaft dem KEC, ein Auswärtsspiel in Nürnberg inklusive Übernachtung hatte. Moritz’ Alibi-Freundin Nadine war mit einer guten Freundin in der Karibik. Deshalb entschied sich Basti, direkt ins Bett zu gehen. Trotzdem war Lukas mal wieder vor ihm da. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Ich saß zusammengekauert in der Duschwanne und heulte wie ein kleines Kind. Vadim kniete neben mir und hielt mich fest im Arm. Der warme Wasserstrahl prasselte auf uns nieder, zerstob in tausende feinster Tröpfchen wenn er unsere nackten Körper traf und sickerte als dünnes Rinnsal in den Abfluss.
Ich hatte die Hände vors Gesicht geschlagen und bei jedem Schluchzer zitterte mein ganzer Körper wie von Spasmen geschüttelt. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Ich hatte die Decke über Vadim gezogen und saß nun auf der Bettkante und konnte meinen Blick nicht von ihm lassen. Ich beugte mich zu ihm hinunter und gab ihm einen Kuss. Vadim bewegte sich, verschlafen versuchte er die Augen zu öffnen, blinzelte, verzog das Gesicht zu einem Gähnen und dann streckte sein ganzer Körper sich unter der Decke. Ich konnte nicht anders, ich legte mich wieder zu ihm und nahm ihn in den Arm, drückte ihn ganz fest an mich. (Weiter lesen klicken Sie hier)
„Gerrit“ ruft Joshua und geht seinem Freund entgegen. Sie umarmen sich kurz. Raphael hat unterdessen seine Tasche genommen. „Geht doch erstmal rein.“ Im Flur küsst Gerrit endlich seinen Freund und grinst ihn an. In der Umarmung sagt Gerrit „Schön Dich zu sehen.“ „Find ich auch.“ Ein Kuss. „Nehmt Ihr mal an?“ „Klar“ sagt Joshua und löst sich von Gerrit. Joshua trägt mit Raphael die Sachen in die Küche während Gerrit seine Jacke auszieht. (Weiter lesen klicken Sie hier)
„War ja ne geile Show gerade, Rüter.“
Die Stimme kommt aus Richtung der Garage, allerdings kann ich niemanden erkennen.
„Wunderle?“, fragt Kevin.
Jetzt gibt die Person ihre Deckung auf und ich erkenne, dass es ein etwa 16 jähriger, ziemlich pickliger Typ, mit schleimigen Haaren ist. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Wir hatten uns wieder getroffen, Uli und ich. Wir sind zusammen Essen gegangen und danach in seine Wohnung zum Vögeln. Jetzt liegen wir beide sehr befriedigt und entspannt nebeneinander im Bett. Ich nehme mir eine Zigarette und stecke sie mir an und während ich den Rauch ausstoße, spreche ich Uli an. „Weißt du Uli, durch dich habe ich erst erfahren, dass ich Bi bin. Jetzt akzeptiere ich das und fange an damit klar zu kommen, auch wenn es sonst keiner weiß.“ (Weiter lesen klicken Sie hier)
„Bastiii?“
„Hmmmm?“
„Bist du wach?“
„Jetzt ja.“, antworte ich und öffne verschlafen meine Augen. Draußen ist es mittlerweile dunkel.
„Wie spät ist es eigentlich?“
„23:30 Uhr. Du Bastiii?“ (Weiter lesen klicken Sie hier)
Ich öffnete die Augen und spürte den ruhigen feuchtwarmen Atem Vadims an meiner Brust. Er lag in meiner Armbeuge, den Kopf an meine Schulter gelehnt, eine Hand auf meinem Bauch, ein Bein über meinem Oberschenkel. Wir waren beide nackt und erschöpft eingeschlafen.
Für einen kurzen Moment befürchtete ich, das könne alles nur ein Traum sein, doch dann bewegte er sich, nur leicht ganz unmerklich und durch meinen ganzen Körper rollte eine Welle wohligen Erschauerns. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Ich war mitten in der Nacht wach geworden. Durch das offene Schafzimmerfenster blies ein empfindlich kalter Wind und trieb den Regen vor sich her. Vor dem Fenster hatte sich bereits eine kleine Lache gebildet die aber, da ich vor einigen Wochen eine neue Versiegelung auf dem Holzboden anbrachte, keinen Schaden anrichtete. Ein, achtlos fallen gelassenes, Handtuch diente als Lappen und nachdem ich eiligst das Fenster geschlossen hatte, wischte ich damit den Boden trocken. Mich fröstelte. (Weiter lesen klicken Sie hier)
So langsam verlor ich die Übersicht. Zu viele Menschen hantierten im Moment in meinem Leben herum. Bis vor einigen Wochen genoss ich den Luxus einer eigenen Wohnung mit allem was dazu gehörte, konnte kommen und gehen wann ich wollte, konnte Besuch empfangen ohne das Gefühl zu haben, mich erklären zu müssen. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Wir saßen in diesem Raum neben der Intensivstation und warteten. Ja worauf warteten wir eigentlich. So wie ich Laura verstanden hatte, die kurz nach draußen gekommen war um auf dem Balkon eine Zigarette zu rauchen, würde Daniel wohl noch mehrere Tage in diesem Dämmerzustand gehalten werden, damit sein Körper die nötige Ruhe fand und sich von den Traumata erholen konnte. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Beide gehen die Treppe runter und gehen ins Wohnzimmer. Dort sieht Joshua den beleuchteten Weihnachtsbaum. Basti und seine Eltern sitzen auf dem Sofa. „Setz Dich zu uns Joshua.“ „Magst was trinken?“ fragt Raphael als Joshua sich setzt. „Joa.“ „Ich hol Dir was.“ Joshua sitzt nun neben Basti der ihn ansieht. „Alles ok Joshua?“ „Ja danke Basti.“ Raffi hat ihm ein Glas hingestellt und setzt sich neben seinen Vater der ihn in den Arm nimmt. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Oh man, wenn ich mir überlege, dass ich Mario acht Jahre nicht mehr gesehen habe. Als Kind war er absolut hässlich. OK, er war damals erst acht Jahre alt. Außerdem haben mich die Erwachsenen immer gezwungen mit ihm zu spielen. Das ging ja noch. Aber einmal musste ich mit ihm zusammen in die Badewanne steigen. Ich der Schlanke, schon damals gut aussehende zehnjährige musste mit diesem Formatfüllenden Kleinkind baden. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Mein bisheriges Leben war eine Ansammlung von mehr oder weniger bedeutenden Ereignissen gewesen. Auch von Problemen war ich nicht verschont geblieben, wahrscheinlich hatte ich eher weniger als Andere, aber es gab sie. Aber keines dieser Probleme oder Ereignisse hatte einen existenziellen Charakter besessen. Weder war ich jemals in eine gefährliche Situation geraten oder hatte mich in eine solche hinein manövriert, noch hatte eine Krankheit mich ernsthaft aus der Bahn geworfen und schon gar nicht war ich tatsächlich bedroht oder gar tätlich angegriffen worden. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Ohnmächtig in dieser Situation schwammen Hussein und Ich erstmal wieder zu den anderen. Hussein sah ich an, dass er halb am verzweifeln war. Ich glaube, dass für ihn gerade eine Welt zusammen gebrochen war. Aber bis wir bei Jonas und Alex ankamen, hatte er sich auch schon wieder beruhigt gehabt. „Na, wo ward ihr so lange?“ rief uns Jonas zu. „Wir haben uns ein bisschen unterhalten“ rief ich zurück. „Alles wieder klar, Hussein?“ wollte Alex nun wissen. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Kurz vor 16:00 Uhr kehrt Kevin gut gelaunt zurück und kommt auf direktem Weg ins Büro. Zweimal, habe ich zwischenzeitlich erneute Einzelgespräche mit Yannick und Malte geführt. Mittlerweile bin ich mir auch gar nicht mehr sicher, ob ich dieses Spiel noch weiter treibe, oder doch lieber heute noch auflöse. Schlussendlich haben sie mittlerweile genug gelitten.
„Hallo Björnimaus, bist du bereit zur Abfahrt?“,
fragt Kevin so laut, dass es unmöglich ist ihn zu überhören. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Schweigend waren wir von der Klinik aus zur Wohnung von Daniels Mutter gefahren.
Inzwischen begann es schon wieder hell zu werden. Die Nachtschwester und der diensthabende Arzt hatten es geschafft, die Frau so weit zu beruhigen, dass sie schließlich bereit gewesen war, sich von uns nach Hause begleiten zu lassen. (Weiter lesen klicken Sie hier)
Ein Faustschlag in die Magengrube, ausgeführt von einem echten Könner auf diesem Gebiet, hätte nicht effektiver sein können. Ich schnappte nach Luft.
„Spinnen jetzt alle“, entfuhr es mir.
„Reg dich ab“, nahm mir Timo den Wind aus den Segeln.
„Es war nur ein riesengroßes Missverständnis.“ (Weiter lesen klicken Sie hier)